Drei Fraktionen scheitern mit Versöhnungskurs in Teterow
Drei Fraktionen scheitern mit Versöhnungskurs in Teterow

Das ramponierte Stadt-Image von Teterow kann nun doch nicht wie gehofft repariert werden. Drei Fraktionen in der Stadtvertretung sind mit dem Versuch gescheitert, durch regelmäßige Arbeitstreffen mit dem neuen Bürgermeister das Ansehen der Stadt zu verbessern und gegenseitiges Verständnis sowie eine höhere Transparenz zu erreichen. Die Fraktionen der AfD, UTF und „Die Teterower“ wollten sich dazu mit dem neugewählten Bürgermeister Robert Straßburg (SPD) ab September regelmäßig zusammensetzen. Doch SPD und CDU spielen da nicht mit und lehnten einen entsprechenden Beschlussvorschlag der drei Fraktionen ab, der damit keine Mehrheit erhielt.

Debatte um Sinn neuer Arbeitstreffen

„Wir denken nicht, dass solche Arbeitstreffen notwendig sind. Diese Funktionen erfüllt bereits der Hauptausschuss“, meinte SPD-Fraktions-Chefin Grit Schmelzer. Bei dringenden und speziellen Problemen habe der scheidende Bürgermeister Andreas Lange (parteilos) in der Vergangenheit auch öfter schon eingeladen. Herbert Hoeft (SPD) gab zu bedenken, dass hier etwas beschlossen werden soll, ohne den zukünftigen Bürgermeister mit einzubeziehen. „Wenn er dann im Amt ist, kann man darüber sprechen“, meinte Hoeft.

CDU bringt beratende Ausschüsse ins Spiel

CDU-Fraktions-Chef Oliver Nawotke brachte die beratenden Ausschüsse ins Spiel, zu denen der Bürgermeister auch hinzukommen könnte. Mit einer knappen Mehrheit von einer Stimme wurde der Vorschlag der drei Fraktionen abgelehnt. Der Ruf der Stadt Teterow hat in den vergangenen Jahren durch viele Streitereien in der Stadtpolitik gelitten. Die Idee der drei Fraktionen, durch regelmäßige Treffen mit dem neuen Bürgermeister einen Neuanfang zu wagen und das Image zu verbessern, ist damit vorerst gescheitert.

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