Tauwetter und Regen: Feuerwehreinsätze in Ludwigslust-Parchim nach Überschwemmungen
Feuerwehreinsätze nach Überschwemmungen in Ludwigslust-Parchim

Tauwetter und Regen führen zu Feuerwehreinsätzen in Ludwigslust-Parchim

Das Wochenende brachte in der Region Ludwigslust-Parchim zahlreiche Feuerwehreinsätze mit sich. Tauwetter und anhaltende Regenfälle sorgten für überschwemmte Straßen und drohende Wasserschäden an Gebäuden. Ein Sprecher der Kreisverwaltung bestätigte, dass die Einsatzkräfte überwiegend wegen überfluteter Straßen ausrückten oder Keller auspumpen mussten.

Gebäudeschutz und Straßensperrungen im Fokus

In Plau am See wurde am Samstag ein Grundstück fast vollständig von abfließendem Schmelzwasser überspült. Das Wasser drohte, in ein Wohnhaus sowie eine angrenzende Garage einzudringen. Um den Wasserstand zu senken und die Gebäude zu schützen, setzte die Feuerwehr eine Tauchpumpe ein.

Für den Straßenverkehr stellte die Überschwemmung auf der Kreisstraße bei Dabel den größten Einschnitt dar, wie ein Polizeisprecher erklärte. In Dobin stand ein Teilstück der Kreisstraße 101 unter Wasser und wurde auf etwa 500 Meter Länge halbseitig gesperrt.

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Bundesstraße teilweise überflutet

Die Freiwillige Feuerwehr Dabel wurde am Sonntagnachmittag wegen eines Wasserschadens alarmiert. Auf der Bundesstraße 192 zwischen Dabel und Borkow war ein Fahrstreifen überflutet, woraufhin die Straße halbseitig gesperrt wurde. Auch am Montagmorgen regelte noch eine Ampelanlage den Verkehr an der nur wenige Meter langen Sperrung, was für einen zügigen Verkehrsfluss sorgte.

Einen weiteren Einsatz gab es auf der Kreisstraße 14 zwischen Crivitz und Gädebehn, wo in einer Senke im Bereich eines Entsorgungshofes die Fahrbahn überspült worden war. Die Polizei veranlasste das Aufstellen von Warnschildern.

Region weniger betroffen als andere Landesteile

Für den Bereich Westmecklenburg wurden insgesamt etwa 20 Einsätze gezählt. Der Kreissprecher bilanzierte, dass die Lage in Ludwigslust-Parchim bei Weitem nicht so dramatisch war wie beispielsweise im Osten des Landes. In anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns hatten die Einsatzkräfte deutlich mehr zu tun.

Gefordert waren Feuerwehren und Technisches Hilfswerk vor allem in den Landkreisen Rostock, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Dort waren wegen Tauwasser, gefrorener Böden und starker Regenschauer zahlreiche Überschwemmungen aufgetreten.

Schülerbeförderung soll normal laufen

Zum Start nach den Schulferien in Mecklenburg-Vorpommern wies die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen darauf hin, dass es wegen der aktuellen Überschwemmungen zu Ausfällen im Busverkehr kommen kann. Besonders betroffen sind Teile der Insel Rügen sowie die Regionen rund um Bad Sülze, Tribsees und Stralsund.

In der LUP-Region soll es hingegen derzeit keine witterungsbedingten Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr und der Schülerbeförderung geben, wie der Sprecher der Kreisverwaltung weiter mitteilte.

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