Riesen-Überraschung in der Olympia-Bewerbung: Das ist jetzt im Grünwalder Stadion geplant. Die Stadt hat das Münchner Olympia-Konzept überarbeitet. Neu soll in der Allianz Arena, im Olympiastadion und im Grünwalder Stadion Fußball gespielt werden. Das kam überraschend bei der Vorstellung des angepassten Münchner Olympia-Bewerbungskonzepts am Freitagmittag im Rathaus.
Neue Spielstätten-Planung für Olympia
OB Dominik Krause (Grüne), Sportreferent Florian Kraus (Grüne) und Michael Asbeck vom Sportreferat haben die Beschlussvorlage vorgestellt, über die der Stadtrat am 20. Mai entscheiden muss, bevor es dann in die entscheidende Bewerbungsphase geht. Im Herbst, während der Wiesn, wird dann die Entscheidung fallen: "Ich hoffe, dass ich dem Ministerpräsidenten nicht nur die erste Maß überreichen, sondern auch auf den Zuschlag anstoßen kann", sagte Krause.
Grünwalder Stadion als Überraschung
Weil der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) offenbar durchblicken ließ, dass ein Konzept der kurzen Wege sehr wichtig sein wird bei der Bewerbung, hat die Stadt die Spielstätten noch einmal neu organisiert. Überraschend neu mit dabei beim Fußball: das Grünwalder Stadion (das bisher nur für Rugby genannt wurde). In der Allianz Arena sollen die Finals stattfinden, ausgewählte Spiele der Gruppenphase sollen im Olympiastadion stattfinden und eben auch im Grünwalder Stadion.
Offene Fragen zur Sanierung
Was konkret in Giesing geplant ist – und wie das zusammenhängt mit der geplanten Sanierung des Stadions – blieb zunächst offen. Die Entscheidung des Stadtrats wird mit Spannung erwartet.



