Die dänische Behörde für Umwelt und Fischerei hat bekannt gegeben, dass bei der Untersuchung des toten Wales, der an der Küste von Jütland angespült wurde, kein Sender gefunden werden konnte. Das Tier war in den letzten Tagen mehrfach gesichtet worden, bevor es tot aufgefunden wurde. Experten hatten vermutet, dass der Wal möglicherweise mit einem Sender ausgestattet war, um seine Wanderungen zu verfolgen. Diese Vermutung hat sich nun als falsch erwiesen.
Untersuchung des Kadaver
Die Behörde führte eine gründliche Untersuchung des Kadavers durch, bei der unter anderem ein Röntgengerät und Metalldetektoren eingesetzt wurden. Trotz dieser Maßnahmen konnte kein Sender oder ähnliches Gerät entdeckt werden. Die Todesursache des Wales ist weiterhin unklar. Es wird vermutet, dass der Wal an einer Krankheit oder durch einen Zusammenstoß mit einem Schiff gestorben sein könnte.
Reaktionen der Experten
Meeresbiologen zeigen sich überrascht über den fehlenden Sender. Einige hatten spekuliert, dass der Wal Teil eines Forschungsprojekts gewesen sein könnte. Die Behörde betont jedoch, dass es keine Hinweise auf eine solche Markierung gibt. Die genaue Herkunft des Wales bleibt daher ungeklärt.
Die Behörde wird den Kadaver nun weiter untersuchen und möglicherweise eine Obduktion durchführen, um die Todesursache zu ermitteln. Die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet. Der Vorfall hat in Dänemark für Aufsehen gesorgt, da Wale nur selten in der Region gesichtet werden.



