Kältester Mai seit Jahrzehnten: Griechenland friert trotz Frühling
Kältester Mai seit Jahrzehnten in Griechenland

Griechenland erlebt einen ungewöhnlich kalten Mai-Beginn. Statt frühlingshafter Temperaturen sorgt eine sogenannte Kaltluft-Invasion für winterliche Bedingungen in vielen Landesteilen. Meteorologen berichten in griechischen Medien von kräftigen Regenfällen und stürmischen Winden, insbesondere in der Ägäis mit Böen von bis zu 88 Kilometern pro Stunde. Es handle sich um den kältesten Start in den Mai seit Jahrzehnten, erklärte die Meteorologin Anastasia Tyraski im Rundfunk.

Schnee und Hagel in den Bergen und auf Kreta

In den Bergen rund um Athen, auf der Peloponnes und auf Kreta fiel Schnee, örtlich auch Hagel, wie Reporter berichten. Die niedrigen Temperaturen überraschten viele Touristen, die mit frühsommerlichem Wetter gerechnet hatten. „Es ist deutlich kälter als bei uns“, sagte eine Urlauberin aus Norwegen im griechischen Fernsehen. Das kretische Nachrichtenportal neakriti.gr veröffentlichte Videos und Fotos von Hagel, Blitz und Donner in der Hafenstadt Heraklion.

Positive Effekte für die Landwirtschaft

Für die Landwirtschaft bringt das Wetter jedoch auch Vorteile: Nach einer langen Dürreperiode sind die Regen- und Schneefälle willkommen. Viele Wasserspeicher haben sich wieder gefüllt, wie Vertreter von Agrarverbänden erklärten. Die Niederschläge helfen, die Trockenheit zu lindern und die Böden für die kommende Saison vorzubereiten.

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Wetterbesserung in Sicht

Meteorologen geben bereits Entwarnung: Ab Montag soll sich das Wetter deutlich bessern. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche spürbar an und könnten örtlich wieder über 27 Grad erreichen. Griechenland erwartet somit einen schnellen Wechsel zurück zum Frühling.

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