Thüringens Regierungschef Mario Voigt (CDU) hat kürzlich einen Einblick in seine Kindheit gegeben. Der 49-Jährige half als Kind auf dem Hof seiner Großeltern bei der Kartoffellese und betonte, dass solche Arbeiten viele Menschen geprägt hätten. „Ich glaube, das haben viele durchgemacht und hat nur wenigen geschadet“, sagte Voigt am Rande eines Termins bei Kutzleben im Landkreis Unstrut-Hainich.
Familiäre Wurzeln in der Landwirtschaft
Voigt erklärte, dass seine Großeltern Bauern waren und auf ihrem Hof auch Kühe hielten. Vergangenes Jahr sei er mit seinen Söhnen an dem Acker vorbeigelaufen, auf dem er als Kind selbst bei der Kartoffellese half, und habe ihnen davon erzählt. Der Regierungschef, der seit fast eineinhalb Jahren eine Koalition aus CDU, BSW und SPD führt, zeigte sich sichtlich stolz auf seine landwirtschaftlichen Wurzeln.
Termine auf dem Feld
Erst vor Kurzem eröffnete Voigt die Spargelsaison mit Gummistiefeln am Spargeldamm und stach einige weiße Stangen. Demnächst plant er einen Besuch auf einem Erdbeerhof. Solche Termine seien ihm wichtig, um die Verbindung zur Landwirtschaft zu zeigen. „Die Arbeit auf dem Acker ist mir nicht fremd“, betonte der Ministerpräsident.
Ein Blick zurück
Voigt erinnerte sich an seine Kindheit, in der er auf dem Feld mit anpacken musste. Viele Thüringer hätten ähnliche Erfahrungen gemacht, was ihn mit den Menschen verbinde. Die Kartoffellese sei eine prägende Erfahrung gewesen, die er nicht missen möchte.



