Markus Lanz ist aus der deutschen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Seit über zwei Jahrzehnten prägt er die Bildschirme, und seine Wandlung vom Boulevard-Moderator zum ernsthaften Polit-Talker ist bemerkenswert. An diesem Mittwoch, dem 13. Mai 2026, lädt er wieder zu seiner gleichnamigen ZDF-Talkshow. Wer sind die Gäste und worüber wird diskutiert?
Markus Lanz: Vom Boulevard zum Polit-Talk
Bevor Markus Lanz zur festen Größe im politischen Talk wurde, begann seine Karriere beim Radio. 1998 sprang er für die schwangere Barbara Eligmann bei RTL ein und moderierte „Explosiv – Das Magazin“. Aus der Vertretung wurde eine feste Rolle, die er bis 2008 innehatte. Danach wechselte er zum ZDF, wiederum als Vertretung für Johannes B. Kerner während dessen Sommerpause. Diese Chance nutzte Lanz, um sich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu etablieren – mit Ausnahme des kurzen, wenig erfolgreichen Engagements bei „Wetten, dass..?“ gelang ihm das hervorragend. Er präsentierte Formate wie „Mensch“ oder „Lanz kocht“, doch seine Talkshow „Markus Lanz“ wurde sein Markenzeichen.
Sendezeiten: Wann läuft „Markus Lanz“?
Seit 2008 strahlt das ZDF die Talkshow aus. Der Sender beschreibt sie als „jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag“ mit einer „großen Bandbreite an Gästen und Themen – politisch aktuell, gesellschaftspolitisch relevant, berührend, unterhaltsam“. Die Sendung beginnt in der Regel nach 23 Uhr, also nichts für Frühaufsteher.
Gäste und Themen am 13. Mai 2026
Am Mittwoch, den 13. Mai, startet die Sendung um 23.15 Uhr. Vier Kommunalpolitiker sind zu Gast:
- Tanja Schweiger, Regensburger Landrätin (Freie Wähler): Sie zieht eine Bilanz nach einem Jahr Merz-Regierung aus kommunalpolitischer Sicht und berichtet, wie sie die Digitalisierung in ihrem Landkreis trotz komplexer Regeln vorantreibt.
- Klaus Blettner, Oberbürgermeister von Ludwigshafen (CDU): Seit Januar im Amt, schildert er die prekäre Finanzlage kleinerer Städte und die sozialen Folgen.
- Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister von Greifswald (Grüne): Er kritisiert die überbordende Bürokratie und warnt vor politischer Radikalisierung aufgrund schwindender Handlungsspielräume vor Ort.
- Felix Schwenke, Oberbürgermeister von Offenbach (SPD): Er erläutert die Herausforderungen in den Bereichen Standortpolitik und Wohnraum in der fünftgrößten hessischen Stadt und betont: „Die Ansiedlung von Arbeitsplätzen hat höchste Priorität.“
Die Diskussion verspricht Einblicke in die drängenden Probleme der Kommunen – von Finanznot über Bürokratie bis hin zu Digitalisierung und sozialem Zusammenhalt.



