Hoher Besuch an der Evangelischen Grundschule Wolfen: Sachsens-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel (CDU) stattete der Einrichtung am Montagvormittag einen Besuch ab. Im Mittelpunkt standen Gespräche auf Augenhöhe und neue Impulse für die Bildungslandschaft in Bitterfeld-Wolfen.
Minister im Klassenzimmer
Der Besuch begann mit einer ungewöhnlichen Szene: Der Minister nahm im Unterricht Platz und diskutierte mit den Grundschulkindern. Ohne große Distanz suchte er den Austausch und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler ebenso wie denen der pädagogischen Fachkräfte. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um ihre Anliegen direkt an den obersten Bildungspolitiker des Landes zu richten.
Neue Impulse für die Region
Der Besuch von Jan Riedel ist Teil einer Reihe von Schulbesuchen, die das Bildungsministerium in ganz Sachsen-Anhalt durchführt. Ziel ist es, die Situation vor Ort kennenzulernen und Anregungen für die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft zu sammeln. In Bitterfeld-Wolfen stehen dabei vor allem die Themen Digitalisierung, Inklusion und die Förderung von sozialen Kompetenzen im Fokus.
Die Evangelische Grundschule Wolfen ist eine von mehreren Schulen in freier Trägerschaft in der Region. Sie legt besonderen Wert auf eine ganzheitliche Bildung und die Vermittlung christlicher Werte. Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Lehrkräfte und dem Engagement der Schüler.
Nach dem Unterrichtsbesuch folgte ein Gespräch mit der Schulleitung und Vertretern des Diakonievereins Wolfen, dem Träger der Schule. Dabei wurden konkrete Herausforderungen wie die Raumsituation und die Ausstattung der Schule thematisiert. Riedel sicherte zu, die Anliegen der Schule in die weiteren Planungen des Ministeriums einzubeziehen.
Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Foto und einer positiven Bilanz: „Es war ein sehr konstruktiver Austausch, der mir gezeigt hat, wie engagiert hier gearbeitet wird. Ich nehme viele Anregungen mit nach Magdeburg“, so der Minister abschließend.



