Temperatursturz in Deutschland: Gewitter und Regen ab Samstag
Temperatursturz: Gewitterfront läutet Wetterumschwung ein

Der Wonnemonat Mai hat mit sommerlichem Wetter begonnen: Sonnenschein und fast 30 Grad lockten die Menschen ins Freie. Doch schon ab Samstagnachmittag zeigt sich der Frühling von einer anderen Seite. Eine Gewitterfront zieht auf und leitet einen deutlichen Wetterumschwung ein. In vielen Regionen Deutschlands ist dann mit Regen, Gewittern und sinkenden Temperaturen zu rechnen.

Gewitter am Samstag und Sonntag

Am Samstagnachmittag ziehen im äußersten Westen Deutschlands die ersten Gewitter auf. Besonders in Nordrhein-Westfalen kann es heftig krachen, wie Klimatologe Dr. Karsten Brandt gegenüber BILD erklärt: „Da kann auch mal ein kräftiges Gewitter dabei sein.“ Die Temperaturen bleiben zunächst noch sommerlich warm. Am Sonntag verlagern sich die Gewitter in den Norden und Osten: In Niedersachsen, an der Nord- und Ostsee sowie in Mecklenburg-Vorpommern ist mit weiteren Unwettern zu rechnen. Die Phase großer Trockenheit wird damit beendet, was für die Natur dringend notwendig ist.

Temperatursturz ab Dienstag

Bis Montag halten sich die sommerlichen Temperaturen, doch ab Dienstag kommt der Regen und lässt die Temperaturen regelrecht abstürzen. Besonders im Norden und Osten wird es richtig frisch: An den Küsten in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fallen die Temperaturen tagsüber auf teilweise nur noch 6 bis 8 Grad. In Berlin und Sachsen sind maximal 9 Grad möglich. Im Südwesten und Westen bleibt es immerhin zweistellig, aber auch dort wird es mit Werten zwischen 14 und 16 Grad deutlich kühler.

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Ursache des Wetterumschwungs

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt gegenüber BILD den Grund für den Wechsel: Am Sonntag kippt die ruhige Hochdruckphase. Die Achse des Omegahochs verlagert sich weiter nach Osten, die Strömung über Deutschland dreht auf Südwest, und feuchtwarme, energiereiche Luft strömt heran. Diese führt zu einer starken Gewitterneigung, vor allem in der Mitte Deutschlands. Ab Dienstag gehen die Gewitter dann in Regen über. Im Bergland sind sogar Unwetter möglich. Dr. Brandt ergänzt: „Dadurch bleibt es stark bewölkt, die Sonne kommt nicht raus, die kalte morgendliche Luft erwärmt sich gar nicht erst.“ Für die kommende Woche sind Jacke und Regenschirm also unverzichtbar.

Aussichten auf Besserung

Die Temperaturkurve fällt innerhalb weniger Tage von sommerlichen 27 Grad auf rund 14 bis 18 Grad – ein klassischer Übergang zur Eisheiligen-Phase, die vom 11. bis 15. Mai dauert. Kleiner Trost: Bereits ab Mittwoch geht es mit den Temperaturen wieder leicht aufwärts. Allerdings wird es vorerst nicht mehr so sommerlich wie am vergangenen Wochenende. Die Menschen müssen sich also auf wechselhaftes und kühleres Frühlingswetter einstellen.

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