Zum Vatertag wird NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) emotional. In einem Instagram-Post des CDU-Landesverbands Nordrhein-Westfalen ist der Regierungschef in einer scheinbar alltäglichen Szene zu sehen: Er bereitet sich an einem Tisch sitzend auf eine Rede vor. Doch dann zoomt die Kamera auf sein Handgelenk, an dem ein geflochtenes Armband mit bunten Buchstabenwürfeln baumelt – darauf steht: PAPI.
Ein Post, der unter die Haut geht
Der kurze Videoclip, der nicht von Wüst selbst, sondern von der NRW-CDU veröffentlicht wurde, zeigt den Landesvater von einer privaten Seite. Dazu schreibt die Partei: „Die wichtigsten Titel bekommt man manchmal nicht verliehen, sondern geschenkt. Alles Gute zum Vatertag.“ Der Post ist offensichtlich Werbung in eigener Sache, doch er spricht vielen Eltern aus der Seele. Wüst selbst hat den Beitrag nicht nur abgesegnet, sondern er spiegelt auch sein Selbstverständnis als Vater und Landesvater wider.
Wüst: Zweifacher Vater und stolzer Papi
Hendrik Wüst ist Vater von zwei Töchtern: Die älteste, Philippa (genannt „Pippa“), wurde im März fünf Jahre alt. Nur wenige Wochen später, im selben Monat, kam die kleine Clementine zur Welt. Die freudige Nachricht der zweiten Schwangerschaft hatte das Paar erstmals bei der BILD-„Herz für Kinder“-Gala öffentlich gemacht. Wüst betont immer wieder, wie wichtig ihm die Familie ist – privat wie politisch. „Das erdet einen“, sagt er. Als Vater bekomme man einen ganz anderen Blick auf Themen wie Kinderbetreuung, Schule oder Teilzeitarbeit. Dennoch gesteht er in Interviews, dass die Zeit mit seiner Familie „immer zu wenig“ sei – ein Gefühl, das viele berufstätige Eltern kennen.
Das Papi-Armband ist nicht das einzige Geschenk, das Wüst trägt. Er zeigt es auch bei öffentlichen Auftritten und beweist damit: Vater sein ist der schönste Job der Welt. Der Post des CDU-Landesverbands kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und zeigt die menschliche Seite des Ministerpräsidenten.



