Am 6. Mai 2025 wurde Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt. Seitdem regiert eine schwarz-rote Koalition. Nun, ein Jahr später, ziehen politische Analysten Bilanz. Thomas Kausch und Hans-Jörg Vehlewald haben untersucht, welche Politiker in der Regierung und in der Opposition an Beliebtheit gewonnen oder verloren haben.
Die große Gewinnerin
Überraschend deutlich sticht eine Politikerin hervor: Die Bundesministerin für Inneres und Heimat, die mit ihrer ruhigen und sachlichen Art überzeugt. Sie konnte in Umfragen deutlich zulegen und gilt als das Gesicht der stabilen Regierungsarbeit. Auch in der eigenen Partei ist sie unumstritten.
Verlierer in der Regierung
Auf der Verliererseite steht vor allem der Finanzminister. Seine Sparpolitik stößt auf Widerstand, und die wirtschaftliche Lage trübt sein Image. Auch der Außenminister hat an Zustimmung eingebüßt, insbesondere wegen der schwierigen außenpolitischen Lage.
Opposition im Wandel
In der Opposition hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen deutlich an Profil gewonnen. Sie gilt als scharfe Kritikerin der Regierung und konnte mit klaren Aussagen punkten. Der Vorsitzende der AfD hingegen verliert an Rückhalt, interne Querelen schwächen seine Position.
Die Analyse zeigt: Die Beliebtheit von Politikern ist stark von der wirtschaftlichen Lage und der Kommunikation abhängig. Die schwarz-rote Regierung steht vor großen Herausforderungen, doch einzelne Minister können überzeugen.



