Trainer José Mourinho hat die Spekulationen um einen Wechsel zu Real Madrid deutlich abgekühlt. Auf einer Pressekonferenz vor dem letzten Spieltag der portugiesischen Liga erklärte der 63-Jährige, dass es keinerlei Kontakt von Seiten des spanischen Klubs gegeben habe. „Was Real Madrid angeht, haben sie mir nie gesagt, dass sie mir ein Angebot unterbreiten wollten. Weder der Präsident noch irgendeine andere wichtige Person im Verein“, so Mourinho.
Mourinho kämpft mit Benfica Lissabon um die Qualifikation für die Champions League. Seine eigene Zukunft ließ er dabei offen. Er bestätigte, dass ihm Benfica am Mittwoch ein Vertragsverlängerungsangebot unterbreitet habe, das er jedoch nicht prüfen wolle. „Ich wollte es mir nicht ansehen, mich nicht darüber informieren und es auch nicht analysieren“, sagte Mourinho. Sein Fokus liege ausschließlich auf dem letzten Spieltag.
Erst danach plane er, über seine weitere Karriere nachzudenken. „Die nächste Woche wird wichtig sein für mich, für meine Zukunft und auch für Benfica“, so der Portugiese. Sein Vertrag bei Benfica läuft noch bis 2027, doch Medienberichten zufolge könnte er den Klub verlassen, um bei Real Madrid anzuheuern. Der „Guardian“ berichtet, dass Benfica bereits Fulham-Trainer Marcos Silva als möglichen Nachfolger ins Auge gefasst habe.
Mourinho vermied ein klares Bekenntnis zu Benfica. „Benfica ist viel größer als ich. Der Verein ist größer als jeder andere, jeder Trainer, Spieler, Präsident – einfach jeder. Was meine persönliche Situation angeht, sehe ich also keinen Grund zur Sorge“, versicherte er.



