Der Fluch ist gebrochen! Fünf Halbfinals, fünf Niederlagen – das war die Bilanz von Tennis-Star Alexander Zverev (29) vor dem Duell mit dem Belgier Alexander Blockx (21) beim Masters in Madrid. Im sechsten Halbfinale des Jahres 2026 folgte nun endlich der erste Sieg: 6:2, 7:5. Damit steht Zverev am Sonntag im Finale gegen Superstar Jannik Sinner (24), die Nummer 1 der Welt.
Dominanter Auftritt gegen den Außenseiter
Der Italiener war bislang Zverevs Stammgegner in der Vorschlussrunde. Dreimal hatte der Südtiroler das bessere Ende für sich. Weil Carlos Alcaraz (22), die Nummer 2 der Welt, verletzt für Madrid absagte, entging der an Nummer 2 gesetzte Hamburger einem neuerlichen Halbfinale gegen Sinner. Dass Zverev diesmal das Halbfinale gewinnt, daran gab es vom ersten Ball an keinen Zweifel. Gegen das „New Kid on the Blockx“, das belgische Super-Talent, ließ der Favorit nichts anbrennen. Zwei schnelle Breaks sorgten gegen die Nummer 69 der Welt für den klaren Satzgewinn: 6:2. Dazu passt: In Madrid verlor Zverev noch nie gegen einen Spieler außerhalb der Top 30.
Kampf im zweiten Satz
Im zweiten Satz war Blockx besser in Tritt. Er brachte seine Aufschlagspiele mit viel Mühe durch und wehrte sieben Breakbälle ab. Der achte aber saß, wenn auch durch einen Netzroller, zum 6:5. Die Entscheidung für Zverev, der nach 1:36 Minuten seinen ersten Matchball zum 7:5 verwandelte. Es ist sein viertes Finale in der spanischen Hauptstadt. 2018 und 2021 gewann er bereits.
Ausblick auf das Finale gegen Sinner
Sinner ist nun der erwartete Gegner für das Finale am Sonntag. Die letzten acht Duelle gewann der Italiener. Der letzte Zverev-Sieg liegt schon drei Jahre zurück. Insofern ist die Favoritenrolle klar. Sollte Zverev das anschließende Masters in Rom spielen, winkt dasselbe Endspiel, ebenso wie bei den French Open ab 24. Mai in Paris. Für beide Turniere hat Alcaraz, die Nummer 2 der Welt, wegen seiner Sehnenscheidenentzündung bereits abgesagt.



