Thüringen trotz Rang 15 stark bei digitaler Teilhabe und Bildung
Thüringen überzeugt bei digitaler Teilhabe und Bildung

Thüringen belegt im aktuellen Digitalranking der Bundesländer weiterhin einen der hinteren Plätze. Laut dem neuesten Bericht des Branchenverbandes Bitkom erreicht der Freistaat gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern 51,1 von 100 möglichen Punkten und landet damit auf Rang 15. An der Spitze liegen die Stadtstaaten Hamburg mit 70,3 Punkten und Berlin mit 63,8 Punkten.

Umfangreiche Untersuchung

Für den Report befragte Bitkom die Digitalverantwortlichen aller 16 Bundesländer sowie mehr als 5.600 Bürger aus allen Regionen. Zudem flossen Daten aus Behördenstatistiken und weiteren Studien ein. Untersucht wurden vier Bereiche der Digitalisierung: Wirtschaft, Infrastruktur, Governance und Verwaltung sowie Gesellschaft. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst erklärte: „Einige Bundesländer profitieren von starken wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen, andere holen mit klugen politischen Entscheidungen und gezielten Investitionen auf.“

Stärke bei digitaler Bildung

Besonders bemerkenswert ist Thüringens Abschneiden in der Kategorie „Digitale Gesellschaft“. Hier belegt das Land den vierten Platz, hinter Sachsen auf Rang drei und Mecklenburg-Vorpommern auf Rang zwei. Dies sei vor allem auf die erfolgreichen Maßnahmen zur digitalen Bildung zurückzuführen. „Der Osten legt mit seinen Aktivitäten zur digitalen Bildung die Grundlagen für eine künftig stärkere digitale Wirtschaft in der Region“, so Wintergerst.

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In der Kategorie Governance und Verwaltung verbesserte sich Thüringen deutlich von Rang elf auf Platz sechs. Allerdings bleibt der Freistaat bei der digitalen Infrastruktur und der digitalen Wirtschaft weiterhin auf dem letzten Platz. Bitkom ist der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche und erstellt regelmäßig solche Rankings, um die digitale Entwicklung in den Bundesländern zu vergleichen.

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