Windows 11 vor Mega-Update: Geheimprojekt K2 soll Windows retten
Windows 11: Geheimprojekt K2 für Mega-Update

Microsoft arbeitet offenbar mit Hochdruck an einem umfassenden Update für Windows 11. Das interne Projekt mit dem Codenamen „Windows K2“ soll die größten Schwachstellen des Betriebssystems beheben und die Nutzerzufriedenheit deutlich steigern. Hintergrund sind zahlreiche fehlerhafte Updates und ungelöste Probleme, die sich seit dem Start von Windows 11 angesammelt haben.

Projekt K2: Fokus auf Leistung und Stabilität

Laut Berichten von „WindowsCentral“ konzentriert sich das Projekt auf drei Hauptbereiche: eine optimierte Benutzeroberfläche mit besserer Performance, eine stabilere Systembasis sowie Anpassungen an wichtigen Kernkomponenten. Windows-Chef Pavan Davuluri hatte bereits im Januar angekündigt, den Fokus künftig stärker auf Leistung, Zuverlässigkeit und einfache Bedienung zu legen, während KI-Funktionen in den Hintergrund rücken sollen.

Interne Quellen berichten, dass die bisher genutzte Basis „React“ möglicherweise durch „WinUI 3“ ersetzt wird. Webbasierte Elemente sollen verschwinden, stattdessen setzt Microsoft auf native Apps. Auch eine neue Rendering-Technik ist im Gespräch, die bis zu 60 Prozent mehr Leistung bringen soll. Zudem sind mehr Anpassungsmöglichkeiten für die Taskleiste geplant.

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Weniger Werbung, mehr Kontrolle für Nutzer

Neben technischen Verbesserungen will Microsoft auch Kritikpunkte beseitigen. Werbung im Startmenü soll gestrichen werden. Das bisher automatisch aktive MSN-Widget wird künftig nicht mehr standardmäßig angezeigt und muss von Nutzern selbst eingeschaltet werden. Diese Änderungen zeigen, dass Microsoft bereit ist, auch wirtschaftlich relevante Funktionen zu überdenken.

Der Schritt erinnert an frühere Maßnahmen wie das Service Pack 2 für Windows XP im Jahr 2004, das nach massiven Sicherheitsproblemen wichtige Verbesserungen brachte. Ob „Windows K2“ eine ähnliche Bedeutung erreichen wird, bleibt abzuwarten. Erste Neuerungen werden frühestens im Herbst 2026 erwartet, die breite Verteilung soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erfolgen.

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