Blake Lively und Justin Baldoni legen Rechtsstreit bei
Lively und Baldoni beenden Rechtsstreit

Kurz vor dem geplanten Prozessbeginn haben die US-Schauspieler Blake Lively und Justin Baldoni ihren Rechtsstreit beigelegt. Der Prozess sollte am 18. Mai in New York beginnen, doch nun einigten sich beide Seiten außergerichtlich. In einer gemeinsamen Stellungnahme bestätigten die Anwälte die Einigung, ohne jedoch eine Vergleichssumme zu nennen.

Hintergrund des Rechtsstreits

Lively und Baldoni hatten für den Film „Nur noch ein einziges Mal“ zusammengearbeitet, in dem sie die Hauptrollen spielten. Baldoni führte zudem Regie. Nach den Dreharbeiten erhob Lively schwere Vorwürfe gegen ihren Kollegen. Sie warf Baldoni unter anderem vor, wiederholt unangemessen über sein Sexualleben gesprochen und versucht zu haben, nicht genehmigte Sexszenen in den Film einzubauen. Auch Produzent Jamey Heath wurde von Lively beschuldigt, sie beim Umziehen beobachtet zu haben, obwohl sie ihn gebeten hatte, sich umzudrehen. Lively, bekannt aus der Serie „Gossip Girl“, reichte Klage gegen Baldoni und Heath ein.

Gegenvorwürfe und öffentliche Auseinandersetzung

Baldoni konterte mit einer Verleumdungsklage gegen Lively, deren Ehemann Ryan Reynolds und die „New York Times“, die über die Vorwürfe berichtet hatte. Er forderte mindestens 400 Millionen Dollar Schadensersatz. Im Juni 2025 wies ein US-Richter die Klage jedoch ab. Der Streit wurde von beiden Seiten auch in der Öffentlichkeit ausgetragen. Anfang April 2026 wurden zudem viele von Livelys Vorwürfen von Gericht abgewiesen, darunter die der sexuellen Belästigung. Von ursprünglich dreizehn Anklagepunkten blieben nur drei übrig, darunter Vertragsbruch und Rufschädigung.

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Einigung und gemeinsame Erklärung

In der gemeinsamen Erklärung bezeichneten die Anwälte beider Seiten den Film als „eine Quelle des Stolzes“ für alle Beteiligten. Sie räumten ein, dass die Entstehung des Films Herausforderungen mit sich brachte und dass Livelys Bedenken es verdient hätten, gehört zu werden. Die Erklärung betont, dass an Arbeitsplätzen kein Fehlverhalten stattfinden sollte. Es sei die „aufrichtige Hoffnung“ aller Beteiligten, dass sie nun „konstruktiv und in Frieden“ vorwärtsgehen können. Details zur finanziellen Einigung wurden nicht bekannt gegeben.

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