Schädel-Fund in Wenden: Opfer ist getötete 32-Jährige
Schädelfund in Wenden: Opfer identifiziert

Der im Kreis Olpe in einer Plastiktüte gefundene menschliche Schädel stammt von einer 32-jährigen Frau, die im November 2025 getötet wurde. Dies ergab ein DNA-Gutachten der Universitätsklinik Bonn, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Fund bei Müllsammelaktion

Der stark verweste Schädel war am 11. April 2026 bei einer Müllsammelaktion in einem Waldstück nahe Wenden entdeckt worden. Teilnehmer der Aktion fanden das Leichenteil in einer Tüte an einer Böschung und alarmierten die Polizei. Der Verwesungsprozess war zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten.

Verbindung zu früheren Funden

Bereits Mitte November 2025 waren auf der Autobahn 45 in der Nähe des Fundortes abgetrennte Frauenhände entdeckt worden. Die Fingerabdrücke konnten damals der 32-jährigen Eritreerin zugeordnet werden. Die Frau hatte zuletzt in einem Flüchtlingsheim in Bonn gelebt. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche der Frau wurde Anfang Dezember 2025 in einem Wald in Monreal (Rheinland-Pfalz) entdeckt, wobei Hände und Kopf fehlten.

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Ermittlungen und Tatverdacht

Die genauen Umstände der Tötung sind weiterhin unklar. Der 41-jährige Lebensgefährte des Opfers steht unter Tatverdacht. Er wurde aus Äthiopien nach Deutschland ausgeliefert und sitzt seit rund zwei Monaten in Untersuchungshaft. Bislang hat er sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der Fall hatte Ende 2025 in den beteiligten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz für Bestürzung gesorgt.

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