Viertes mutmaßliches Opfer sagt im Osloer Prozess gegen Marius Borg Høiby aus
Der zehnte Verhandlungstag im Strafprozess gegen Marius Borg Høiby (29) in Oslo hat mit einer bedeutenden Zeugenaussage begonnen. Der älteste Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich vor Gericht wegen schwerwiegender Vorwürfe verantworten, darunter Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen.
Neuer Fall im Fokus des Gerichts
Am heutigen Mittwoch, dem 18. Februar 2026, rückt ein weiterer Marius-Fall in den Mittelpunkt der Verhandlung. Das vierte mutmaßliche Opfer tritt als Zeugin auf und schildert dem Gericht die ihr zur Last gelegten Vorfälle. Die Anklage wirft Høiby vor, mehrere Frauen sexuell missbraucht zu haben, was zu einem aufsehenerregenden Prozess geführt hat.
Die Kronprinzessin Mette-Marit, eine zentrale Figur im norwegischen Königshaus, sieht sich indirekt mit den Anschuldigungen gegen ihren Sohn konfrontiert. Der Fall hat nicht nur rechtliche, sondern auch gesellschaftliche und politische Dimensionen, da er das Vertrauen in öffentliche Personen und Institutionen berührt.
Verfahren mit weitreichenden Konsequenzen
Der Strafprozess, der bereits seit mehreren Tagen läuft, könnte erhebliche Auswirkungen auf die Reputation des norwegischen Königshauses haben. Die Anhörung des vierten mutmaßlichen Opfers markiert einen kritischen Punkt in den Ermittlungen, da weitere Details zu den Vorwürfen ans Licht kommen könnten.
Die norwegische Justizbehörde betont die Unschuldsvermutung, bis eine gerichtliche Entscheidung getroffen wird. Dennoch sorgt der Fall für intensive Medienberichterstattung und öffentliche Debatten über sexuelle Gewalt und die Verantwortung von Personen in prominenten Positionen.
Die Verhandlung wird voraussichtlich noch mehrere Tage andauern, wobei weitere Zeugen und Beweise vorgestellt werden sollen. Das Gericht in Oslo hat die Aufgabe, die Glaubwürdigkeit der Aussagen sorgfältig zu prüfen und eine gerechte Entscheidung zu treffen.



