Der neue Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Silvio Witt, hat kürzlich seinen ersten Sprechtag in Anklam abgehalten. Insgesamt gab es dabei zwölf Gespräche, bei denen Bürger ihre Probleme mit der öffentlichen Verwaltung vortrugen. Das sei „relativ viel“, schätzte der Bürgerbeauftragte auf Nachfrage des Nordkurier ein.
Baugenehmigungen und Wohnungsangelegenheiten im Fokus
Aufs Tapet kamen dabei vorwiegend Themen, die sich bereits in der Vergangenheit als „Dauerbrenner“ erwiesen haben. So ging es unter anderem um Probleme mit Baugenehmigungen, aber auch Wohnungsangelegenheiten wie Mieten und Sanierungen spielten eine Rolle. Nicht zuletzt war auch der Zustand der Straßen in der Region Gegenstand von Beschwerden, bilanzierte Silvio Witt.
Prüfung der Anliegen und Vermittlung
Die Anliegen werden nun geprüft, um auszuloten, ob und wie zwischen den Betroffenen und den entsprechenden Behörden vermittelt werden kann, um die Probleme zu lösen. Generell sieht Witt nach wie vor einen großen Bedarf an den Angeboten des Bürgerbeauftragten und seiner Mitarbeiter. Allein in diesem Jahr seien schon rund 600 Anliegen von Bürgern vorgetragen worden. Im gesamten Vorjahr waren es 1610.
Weitere Aufgaben des Bürgerbeauftragten
Neben Problemen mit der öffentlichen Verwaltung im Land beschäftigt sich der Bürgerbeauftragte auch mit sozialen Anliegen. Themen von Menschen mit Behinderungen bilden dabei einen Schwerpunkt. Eingaben zur Landespolizei sind ebenfalls möglich.



