Neuer Impuls für langjähriges Kita-Projekt in Annaburg
Im Annaburger Stadtrat gibt es überraschend neue Bewegung bei einem seit Jahren diskutierten Vorhaben: Die Realisierung einer Rollerbahn für die Kindertagesstätte Abenteuerland. Ortsbürgermeisterin Janet Leder präsentierte während der jüngsten Sitzung eine innovative Idee, wie das Projekt trotz bisheriger Hindernisse doch noch umgesetzt werden könnte.
Wiederbelebung während Haushaltsberatungen
Das Thema einer speziellen Rollerbahn für die Annaburger Kita war während der aktuellen Haushaltsgespräche erneut aufgekommen. In der Stadtratssitzung am Dienstag brachte Bürgermeister Stefan Schmidt von der Freien Wählergemeinschaft historische Informationen aus dem September 2021 mit in die Diskussion ein.
Vorbild existiert bereits in der Region
In der benachbarten Elsteraner Kindertagesstätte „Kleine Elbspatzen“ nutzen Kinder seit Jahren erfolgreich eine ähnliche Pflasterstrecke zum Rollerfahren. Dieses positive Beispiel zeigt, wie solche Einrichtungen die motorische Entwicklung von Kindern fördern können.
Chronologie eines Wunschprojekts
Die Planungen für eine Rollerbahn in der Kita Abenteuerland reichen mehrere Jahre zurück. Immer wieder wurde das Vorhaben diskutiert, doch bisher scheiterte die Umsetzung an verschiedenen Herausforderungen. Die aktuelle Initiative von Ortsbürgermeisterin Leder bringt nun frischen Wind in die langjährige Debatte.
„Die Entwicklung unserer Kinder liegt uns besonders am Herzen“, betonte eine Stadträtin während der Sitzung. „Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten wie eine Rollerbahn sind für die kindliche Entwicklung von unschätzbarem Wert.“
Nächste Schritte und Perspektiven
Der Annaburger Stadtrat wird die von Bürgermeisterin Leder vorgestellte Idee nun eingehend prüfen. Fachausschüsse sollen konkrete Machbarkeitsstudien erstellen und Kostenschätzungen vorlegen. Parallel dazu wird die Verwaltung beauftragt, Fördermöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene zu erkunden.
Elternvertreter der Kita Abenteuerland zeigten sich ermutigt von den neuen Entwicklungen. „Wir hoffen, dass nach Jahren des Wartens endlich Bewegung in die Sache kommt“, sagte eine Mutter von zwei Kitakindern. Die Einrichtung betreut derzeit etwa 80 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren.
Die Diskussion im Stadtrat macht deutlich, dass trotz knapper kommunaler Kassen die Investition in kindgerechte Infrastruktur weiterhin hohe Priorität genießt. Die Entscheidung über die mögliche Realisierung der Rollerbahn wird voraussichtlich in den kommenden Monaten fallen.



