Server-Kollaps bei OB-Wahl: Schwerin entschuldigt sich für peinliche Panne
Server-Kollaps bei OB-Wahl: Schwerin entschuldigt sich

Schweriner OB-Wahl von technischem Versagen überschattet

Bei der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Schwerin ist es am Sonntag, dem 12. April 2026, zu einem peinlichen technischen Vorfall gekommen. Der städtische Internet-Server, der für die Veröffentlichung der Wahlergebnisse zuständig ist, brach unter der Last der Zugriffe zusammen. Dies geschah, obwohl die Stadtverwaltung eigentlich Vorkehrungen getroffen hatte, um genau solche Überlastungen zu verhindern.

Stadtsprecherin gibt Fehler des Dienstleisters zu

Stadtsprecherin Michaela Christen bestätigte auf Anfrage, dass der Server des beauftragten IT-Unternehmens, auf dem die Homepage der Stadt betrieben wird, am Wahlabend überlastet war. Infolgedessen fiel die Website zwischen 18 und etwa 19.30 Uhr aus. „Wir bedauern dieses technische Versehen“, sagte Christen. Die Ursache lag darin, dass die erforderliche Erhöhung der Serverkapazität, die speziell für den Wahlabend beauftragt worden war, vom Dienstleister nicht ausgeführt wurde. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Störung begannen die Techniker mit der Fehlerbehebung.

Öffentliche Übertragung im Stadthaus funktionierte tadellos

Während die Online-Präsenz der Stadt zusammenbrach, verlief die öffentliche Übertragung der Ergebnisse aus den Wahlbezirken im Foyer des Stadthauses reibungslos. Diese Veranstaltung wurde von Bürgern und Medienvertretern verfolgt und teilweise gefilmt. Die Stimmenauszählung in den 55 Wahl- und 24 Briefwahllokalen war ebenfalls störungsfrei.

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Ergebnisse und Ausblick auf die Stichwahl

Bei der Wahl am 12. April erzielten Sebastian Ehlers (CDU) mit 34,2 Prozent und Mandy Pfeifer (SPD/Linke mit Unterstützung von Bündnis 90/Grüne) mit 27,9 Prozent die meisten Stimmen. Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte, kommt es am 26. April zu einer Stichwahl. Die AfD-Kandidatin Petra Federau verpasste den Einzug knapp. Alle wahlberechtigten Bürger, die bereits an der Briefwahl teilgenommen haben, erhalten automatisch neue Unterlagen für die Stichwahl, ohne einen gesonderten Antrag stellen zu müssen.

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