Spantekow investiert in Hochwasserschutz und löst Infrastrukturprobleme
Spantekow rüstet sich gegen Überschwemmungen

Spantekow ergreift umfassende Maßnahmen gegen Hochwasser und Infrastrukturdefizite

Nach den massiven Überschwemmungen durch starkes Tauwetter vor wenigen Wochen, die Spantekow zu einem Einsatzschwerpunkt im gesamten Kreisgebiet machten, plant die Gemeinde nun konkrete Schutzmaßnahmen. Sogar der Katastrophenschutz musste aus Penkun und Ferdinandshof anrücken, um beim tagelangen Pumpeneinsatz zu unterstützen und das Hab und Gut der Einwohner zu schützen. Die Lage war nicht nur im Hauptort Spantekow extrem angespannt, sondern betraf auch mehrere Ortsteile gleichzeitig.

Bauliche Veränderungen als pragmatische Lösung

Um solchen Extremwetterlagen in Zukunft besser gewappnet zu sein, setzt die Gemeinde auf bauliche Veränderungen. „Wir wollen schnell und pragmatisch sein, um bestenfalls an manchen Problemstellen für den kommenden Winter gewappnet zu sein“, erklärt Bürgermeisterin Dörte Müller. Obwohl der Eisregen eine seltene Wetterlage darstellte, habe er Schwachstellen offenbart, die auch bei Starkregen und anderen Unwettern zu kritischen Einsatzorten werden könnten.

Konkrete Projekte in Spantekow und Neuendorf B

Ein zentraler Problembereich ist der Stichweg an der Burgstraße in Spantekow, wo Wasser massiv vom benachbarten Acker drückte und mehrere Gehöfte sowie Häuser bedrohte. Aktuell laufen Gespräche mit Anliegern, dem Agrarbetrieb und der BVVG als Bodenverwalter. Ziel ist eine bauliche Lösung für das Wasserproblem, mit der alle Beteiligten zufrieden sind, so Müller, die bereits Fortschritte vermeldet.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Im Ortsteil Neuendorf B liegt der Schwachpunkt bei der Regenentwässerung, die regelmäßig zu Überschwemmungen führt. „Kurz zusammengefasst: Ein Elefant passt nicht durchs Nadelöhr“, beschreibt Müller die baulichen Probleme, die nun gelöst werden müssen.

Herausforderungen in Rebelow und Rehberg

Weniger einfach gestaltet sich die Lage im Ortsteil Rebelow, wo der Dorfteich über die Ufer trat und umliegende Gehöfte gefährdete. Hier gibt es aktuell noch keine konkrete Lösungsidee, wie die Bürgermeisterin einräumt. Parallel dazu adressiert die Gemeinde ein anderes Infrastrukturproblem: Im Ortsteil Rehberg hatten Einwohner im Winter mit Dunkelheit zu kämpfen, da die Straßenbeleuchtung defizitär war. Auch dieses Defizit soll zeitnah behoben werden.

Investitionen in die Sicherheit der Einwohner

Alle geplanten Maßnahmen stellen für Spantekow erhebliche Investitionen dar, die die Gemeinde jedoch als notwendig erachtet. „Hier geht es immerhin um die Sicherheit von Hab und Gut der Einwohner“, betont Dörte Müller abschließend. Die Gemeinde zeigt damit Entschlossenheit, sich proaktiv gegen künftige Naturgefahren zu wappnen und die Lebensqualität in allen Ortsteilen zu verbessern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration