Alslebens Wasserturm: Baumverschnitt für freie Sichtachse im Stadtrat diskutiert
Wasserturm Alsleben: Baumverschnitt für Sichtachse geplant

Wasserturm in Alsleben: Diskussion um Baumverschnitt für freie Sichtachse

In der jüngsten Sitzung des Alslebener Stadtrats stand der historische Wasserturm auf dem Kringel im Mittelpunkt der Debatte. Bürgermeisterin Anja Twietmeyer (CDU) informierte die Ratsmitglieder über geplante Maßnahmen zur Instandhaltung des Wahrzeichens.

Notwendige Reparaturen und Baumverschnitt

Konkret sollen laut Twietmeyer dringend erforderliche Schönheitsreparaturen am Wasserturm durchgeführt werden. Dazu gehört die Wartung der Holzbestandteile, insbesondere das Streichen der maroden Elemente. Ein zentraler Punkt der Diskussion war jedoch die Frage, ob für einen freien Blick vom Turm aus umliegende Bäume verschnitten werden müssen.

Die Idee einer Sichtachse wurde im Stadtrat kontrovers besprochen. Einige Mitglieder befürworten den Verschnitt, um die historische Perspektive des Bauwerks wiederherzustellen. Andere äußerten Bedenken hinsichtlich des Eingriffs in den Baumbestand und plädierten für eine abwartende Haltung.

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Stadtrat will Entscheidung vertagen

Nach intensiver Debatte entschied sich der Stadtrat mehrheitlich dafür, die finale Entscheidung über den Baumverschnitt zu vertagen. Es sollen zunächst weitere Gutachten eingeholt werden, die sowohl den Zustand der Bäume als auch die optischen und touristischen Auswirkungen einer freien Sichtachse bewerten.

Bürgermeisterin Twietmeyer betonte, dass die Stadt Alsleben die notwendigen Reparaturen am Wasserturm unterstützen werde. Die Finanzierung der Maßnahmen sei bereits im Haushalt vorgesehen. Die Frage des Baumverschnitts bleibe jedoch vorerst offen und bedürfe einer sorgfältigen Abwägung zwischen Denkmalschutz und Naturschutz.

Der Wasserturm auf dem Kringel gilt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen von Alsleben und zieht regelmäßig Besucher an. Die geplanten Instandhaltungsarbeiten sollen dazu beitragen, das Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Die Entscheidung über die Sichtachse wird in einer der nächsten Stadtratssitzungen erneut auf der Tagesordnung stehen.

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