Steve Bannon plante mit Jeffrey Epstein den Sturz von Papst Franziskus
Bannon plante mit Epstein Sturz von Papst Franziskus

Ex-Trump-Berater plante mit Epstein den Sturz des Papstes

Was für eine brisante Enthüllung aus den neu veröffentlichten Epstein-Akten! Steve Bannon, der ehemalige Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, soll gemeinsam mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geplant haben, Papst Franziskus zu stürzen. Diese schockierenden Details gehen aus Dokumenten hervor, die das US-Justizministerium Ende Januar 2026 veröffentlicht hat.

„Will take down Francis“ – Bannons klare Ansage

Laut den Gerichtsunterlagen tauschte sich Bannon regelmäßig mit Epstein aus, obwohl dieser bereits als Sexualstraftäter verurteilt war. Am 18. Juni 2019 schrieb Bannon in einer Nachricht an Epstein: „Will take down Francis“, was auf Deutsch bedeutet: „Ich werde (Papst) Franziskus zu Fall bringen“. In derselben Nachricht stellte er den Papst auf eine Stufe mit politischen Gegnern wie den Clintons, Chinas Staatschef Xi Jinping und der Europäischen Union.

Bannon schrieb wörtlich: „Die Clintons, Xi, Franziskus, die EU – los, Bruder.“ Epstein sollte ihn offenbar bei diesen Plänen aktiv unterstützen. Die Dokumente zeigen, dass Bannon trotz Epsteins verurteilter Vergangenheit bewusst mit ihm zusammenarbeitete.

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Geplante Verfilmung von Vatikan-Enthüllungen

Besonders brisant: Laut Chatverlauf wollten Bannon und Epstein gemeinsam das Enthüllungsbuch „In the Closet of the Vatican“ des französischen Journalisten Frédéric Martel verfilmen. Das Buch hatte 2019 weltweit für Aufsehen gesorgt, weil es Doppelmoral und Geheimhaltung im Vatikan thematisierte.

Bannon schlug laut den Unterlagen vor, Epstein als Executive Producer des Films einzusetzen. Die Pläne wurden jedoch nie umgesetzt. Autor Martel erklärte später, Bannon habe sein Werk politisch instrumentalisieren wollen, um gegen den Vatikan zu agitieren.

Franziskus als langjähriger Gegner Bannons

Papst Franziskus war Bannon offenbar seit Jahren ein Dorn im Auge. Der Papst hatte sich immer wieder klar gegen Nationalismus positioniert und sich für Migration ausgesprochen – genau das widersprach Bannons „souveränistischer“ Ideologie fundamental.

Bereits 2018 hatte der ehemalige Trump-Berater Franziskus als „verachtenswert“ bezeichnet. Bannon versucht seit Jahren, nationalpopulistische Bewegungen in den USA und Europa zu stärken, unter anderem durch das rechte Portal „Breitbart News“. 2014 eröffnete er sogar ein „Breitbart“-Büro in Rom, um seinen Einfluss in Europa auszubauen.

Die neuen Dokumente zeigen nun das erschreckende Ausmaß von Bannons Bestrebungen, selbst vor einer Zusammenarbeit mit einem verurteilten Sexualstraftäter nicht zurückzuschrecken, um seine politischen Ziele zu verfolgen.

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