Prinzessin Eugenie verliert Schirmherrschaft nach Ermittlungen gegen Vater Andrew
Eugenie verliert Schirmherrschaft nach Andrew-Ermittlungen

Prinzessin Eugenie verliert wichtige Rolle bei Anti-Sklaverei-Organisation

In einer für die britische Königsfamilie heiklen Phase verliert Prinzessin Eugenie von York (35) ihre Position als Schirmherrin der renommierten Menschenrechtsorganisation Anti-Slavery International. Nach genau sieben Jahren Engagement ist ihre Patronatsrolle bei der ältesten Menschenrechtsorganisation der Welt beendet worden.

Organisation bestätigt das Ende der Zusammenarbeit

Die Organisation mit Sitz in London teilte dem Observer in einer offiziellen Erklärung mit: „Nach sieben Jahren ist unsere Schirmherrschaft durch Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Eugenie von York zu Ende gegangen. Wir danken der Prinzessin sehr für ihre Unterstützung.“ Die Mitteilung erfolgt zu einem äußerst sensiblen Zeitpunkt, da gegen Eugenies Vater, Prinz Andrew (66), wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt ermittelt wird.

Ob die Prinzessin selbst von ihrer Position zurücktrat oder ob die Entscheidung intern innerhalb der Organisation getroffen wurde, bleibt unklar. Ein persönliches Statement von Eugenie liegt bislang nicht vor.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Jahrelanges Engagement gegen moderne Sklaverei

Prinzessin Eugenie hatte sich seit 2019 intensiv im Kampf gegen moderne Formen der Sklaverei und des Menschenhandels engagiert. Während ihrer Amtszeit als Schirmherrin wurde sie mehrfach für ihre Arbeit gelobt, insbesondere für ihre Vernetzung mit führenden Persönlichkeiten in diesem Bereich.

Die Organisation Anti-Slavery International wurde bereits 1839 in London gegründet und setzt sich heute gegen verschiedene Formen der Ausbeutung ein. Nach aktuellen Schätzungen sind weltweit etwa 50 Millionen Menschen von moderner Sklaverei betroffen.

Ermittlungen gegen Prinz Andrew belasten Königsfamilie

Die Ermittlungen gegen Prinz Andrew betreffen den Vorwurf, er habe während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben. Andrew weist alle Vorwürfe entschieden zurück, eine formelle Anklage wurde bislang jedoch nicht erhoben.

Seit Beginn der Ermittlungen hat sich der Prinz weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und lebt zurückgezogen auf dem königlichen Anwesen Sandringham in Norfolk. Auch seine Töchter Eugenie und Beatrice (37) treten seitdem deutlich seltener bei offiziellen Anlässen in Erscheinung.

Weiterer Rückschlag für die jüngere Generation der Royals

Für Prinzessin Eugenie bedeutet der Verlust der Schirmherrschaft einen weiteren herben Rückschlag in einer ohnehin schwierigen Phase. Beobachter berichten, dass sowohl sie als auch ihre Schwester Beatrice bei offiziellen Terminen der Königsfamilie zuletzt kaum noch Berücksichtigung fanden.

Die Organisation betonte in ihrer Erklärung zwar die Wertschätzung für Eugenies bisheriges Engagement und äußerte die Hoffnung, dass sie sich weiterhin gegen Sklaverei einsetzen werde. Dennoch markiert das Ende dieser siebenjährigen Zusammenarbeit einen deutlichen Einschnitt in der öffentlichen Rolle der Prinzessin.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration