Analyse bei Lanz: Chinas gefährliche Unterstützung für das Mullah-Regime im Krieg
Chinas Unterstützung für Iran-Regime: Umbach warnt bei Lanz

Analyse bei Markus Lanz: Chinas gefährliche Rolle im Iran-Konflikt

Im ZDF-Talkformat Markus Lanz hat der renommierte Politikwissenschaftler Frank Umbach (62) eine alarmierende Analyse der geopolitischen Lage präsentiert. Der Experte warnte eindringlich vor der zunehmenden Radikalisierung des iranischen Regimes und der verdeckten Unterstützung durch die Volksrepublik China.

Endzeit-Ideologie mit historischen Parallelen

Umbach beschrieb die aktuelle Führung in Teheran als „sehr viel radikaler“ als ihre Vorgänger. „Man wartet auf den Tag des Endkampfes gegen den Großen Satan – also die USA – und Israel“, erklärte der Wissenschaftler. Diese apokalyptische Denkweise erinnere ihn an die letzten Tage der Nazi-Herrschaft, als Adolf Hitler das deutsche Volk mit sich in den Abgrund reißen wollte.

Besonders bedenklich sei die Legitimierung des Todes des bisherigen Chamenei-Führers: Dieser werde als Übergang ins Paradies dargestellt, da nun der erwartete Endkampf begonnen habe. Umbach betonte: „Wir müssen diese Entwicklung sehr viel ernster nehmen.“

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Chinas militärische Unterstützung im Hintergrund

Die globale Dimension des Konflikts werde durch Chinas Engagement verschärft. Nach dem letzten zwölftägigen Krieg seien die Iraner massiv von chinesischer Technologie ausgerüstet worden. Laut Umbachs Recherchen können die Iraner den Großteil ihres Raketentreibstoffs nicht selbst produzieren – dieser werde aus China importiert.

Die Unterstützung gehe jedoch weit über Treibstofflieferungen hinaus:

  • Zusätzliche Antischiffsraketen aus chinesischer Produktion
  • Berichte über gelieferte Zieldaten für amerikanische Militärbasen
  • Unter- und Überwasserdrohnen, gegen die die US-Marine kaum Abwehrmöglichkeiten habe

Diese technologische Aufrüstung erkläre, warum sich die amerikanische Marine im Konfliktgebiet zurückhalte. Parallel dazu hätten die Chinesen im letzten Jahr ihre eigene strategische Ölbevorratung deutlich erhöht.

Kritik an deutscher Außenpolitik

Frank Umbach übte scharfe Kritik an der Positionierung der Bundesregierung. Die Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU), es handele sich um „nicht unseren Krieg“, bezeichnete der Politikwissenschaftler als strategischen Fehler.

„Mit dieser Positionierung, sei es auch aus innenpolitischen Gründen, befinden wir uns am Spielfeldrand“, warnte Umbach. „Und wenn wir nicht am Verhandlungstisch sitzen, landen wir auf der Menükarte.“

Der Experte plädierte stattdessen für eine aktivere Rolle Deutschlands nach dem Vorbild von Wolfgang Ischinger (Münchner Sicherheitskonferenz). Statt eines grundsätzlichen Neins hätte die Bundesregierung „Ja, aber“ sagen und Bedingungen formulieren sollen. „Am Seitenrand zu protestieren gibt uns absolut keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf dieser Krise“, so Umbachs Fazit.

Die Weigerung von Bundeskanzler Merz, militärische Hilfe zur Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu leisten, schwäche nach Umbachs Analyse nicht nur die deutsche Position, sondern gefährde langfristig auch europäische Sicherheitsinteressen.

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