Staatsschutz ermittelt: Verfassungsfeindliche Graffiti in Pasewalk
Verfassungsfeindliche Graffiti in Pasewalk: Staatsschutz ermittelt

Staatsschutz ermittelt nach verfassungsfeindlichen Schmierereien in Pasewalk

Die Polizei sucht intensiv nach Zeugen für drei Vorfälle in Pasewalk, bei denen zwischen dem 13. und 16. März 2026 verfassungsfeindliche Symbole aufgesprüht wurden. An einer Mauer des Mahnmals „Friedenspark“, einem Werbeplakat in der Lindenstraße und einer Turmfigur an der Stettiner Straße wurden Schmierereien mit verbotenen Inhalten entdeckt. Die Staatsschutzdienststelle der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen übernommen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten.

Drei Tatorte mit politisch motivierten Beschädigungen

Am Friedenspark wurden am Morgen des 14. März mehrere verfassungsfeindliche Kennzeichen und Aussagen auf einer etwa 1,40 Meter mal acht Meter großen Mauerfläche mit roter Farbe entdeckt. Dies stellt eine besonders gravierende Sachbeschädigung an einem öffentlichen Mahnmal dar.

In der Lindenstraße meldeten Anwohner am Abend des 14. März ein großes Werbeplakat, das mit einem verfassungsfeindlichen Symbol versehen worden war. Die Beschädigung maß etwa 60 mal 70 Zentimeter.

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An der Stettiner Straße kam am 16. März eine dritte Beschädigung hinzu: Auf einer metallenen Turmfigur auf einer Grünfläche befand sich ein 30 mal 30 Zentimeter großes verfassungsfeindliches Symbol in roter Farbe.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei geht von einem Tatzeitraum zwischen dem 13. März, 0 Uhr, und dem 16. März, 12 Uhr, aus. In allen drei Fällen wird wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie wegen Sachbeschädigung ermittelt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 180 Euro. An der Mauer und am Werbeplakat wurden die Symbole nach der Anzeigenaufnahme sofort unkenntlich gemacht.

Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird dringend gebeten, sich zu melden:

  • Polizeihauptrevier Pasewalk: 03973/220-0
  • Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
  • Jede andere Polizeidienststelle

Die Ermittler betonen, dass jeder noch so kleine Hinweis entscheidend sein könnte, um die Täter zu identifizieren und weitere derartige Vorfälle zu verhindern.

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