US-Verteidigungsminister kündigt massive Eskalation der Angriffe auf den Iran an
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) hat in einer Pressekonferenz im Pentagon eine deutliche Eskalation der militärischen Operationen gegen den Iran angekündigt. Der heutige Dienstag werde der „intensivste Tag der Angriffe im Iran“ seit Kriegsbeginn, erklärte Hegseth mit deutlichen Worten.
„Die meisten Kampfflugzeuge, die meisten Bomber, die meisten Angriffe“
Hegseth betonte, dass die USA an diesem Tag die größte Konzentration von Luftangriffen seit Beginn der Operation Epic Fury durchführen würden. „Die meisten Kampfflugzeuge, die meisten Bomber, die meisten Angriffe“, so der Verteidigungsminister wörtlich. Gleichzeitig verwies er auf eine nachlassende Schlagkraft des Iran, der in den letzten 24 Stunden so wenige Raketen wie noch nie seit Kriegsbeginn abgefeuert habe.
Der Minister machte deutlich, dass Teheran den Krieg „krachend“ verliere. „Am zehnten Tag der Operation Epic Fury gewinnen wir – mit einer überwältigenden und unnachgiebigen Konzentration auf unsere Ziele“, erklärte Hegseth auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit General Dan Caine (57), dem obersten Militärberater von Präsident Trump.
Kein Regimewechsel als Ziel – aber scharfe Kritik am Iran
Einen Regimewechsel nannte Hegseth allerdings eindeutig nicht als Ziel der Angriffe. Stattdessen übte er scharfe Kritik an der iranischen Führung: „Seit 47 Jahren haben diese barbarischen Wilden im iranischen Regime unsere Waffenbrüder ermordet – meine Leute, eure Leute, unsere Leute – durch ihre terroristischen Stellvertreter und feigen Angriffe.“
Besonders besorgt zeigte sich der Minister über das iranische Atomprogramm: „Und jetzt rasen sie auf eine Atombombe zu, um die Welt als Geisel zu halten.“
Iranische Angriffe auf Nachbarländer als „Demonstration von Verzweiflung“
Zu den fortgesetzten Angriffen des Iran auf seine Nachbarländer sagte Hegseth: „Es war ein großer Fehler der Iraner, ihre Nachbarn anzugreifen. Es ist eine Demonstration von Verzweiflung.“ Der Krieg werde nicht endlos sein, antwortete der Minister auf die Frage nach der Dauer der Konflikte. US-Präsident Donald Trump (79) werde das Ende des Krieges bestimmen.
Trump hatte zuvor erklärt, der Krieg werde „sehr bald“ enden. Allerdings machte Hegseth eine wichtige Einschränkung: Sollten die Iraner die strategisch wichtige Straße von Hormus weiter blockieren, werde der Krieg „viel härter“ geführt.
Vorwürfe bezüglich Angriff auf Mädchenschule
Zu dem Vorwurf, die USA seien verantwortlich für den Angriff auf eine Mädchenschule, sagte der Minister: „Wir nehmen diese Dinge sehr ernst und untersuchen sie sehr ernsthaft.“ Gleichzeitig warf er dem Iran vor, absichtlich Raketenabschussrampen in der Nähe von Schulen und Spitälern platziert zu haben. „So funktionieren sie“, kommentierte Hegseth diese Taktik.
Die erste gemeinsame Angriffswelle der USA und Israels auf den Iran hatte am Samstag vor einer Woche, dem 28. Februar, begonnen. Seitdem hat sich die militärische Auseinandersetzung kontinuierlich intensiviert, wobei die heutigen Ankündigungen eine neue Eskalationsstufe markieren.



