US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Angaben seines Ministeriums den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Der Abzug solle binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein, teilte das Ministerium am Freitagabend mit. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der Neuausrichtung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa.
Hintergründe des Abzugs
Die genauen Gründe für den Abzug wurden zunächst nicht näher erläutert. Experten vermuten jedoch, dass die USA ihre militärischen Ressourcen umverteilen und sich stärker auf andere Regionen konzentrieren wollen. Deutschland beherbergt derzeit rund 35.000 US-Soldaten, womit der Abzug von 5000 einen erheblichen Einschnitt darstellt.
Reaktionen aus Deutschland
Die Bundesregierung zeigte sich überrascht von der Ankündigung. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, man werde die Pläne genau prüfen und das Gespräch mit der US-Seite suchen. Die deutsch-amerikanischen Beziehungen stehen nun vor einer neuen Bewährungsprobe.
Der Abzug könnte auch Auswirkungen auf die NATO haben, da Deutschland einer der wichtigsten Standorte für US-Truppen in Europa ist. Die genauen Stationierungsorte der betroffenen Einheiten wurden noch nicht bekannt gegeben.
Weitere Details werden in den kommenden Tagen erwartet. BILD bleibt für Sie am Ball.



