Gewalttätiger Übergriff im baden-württembergischen Wahlkampf
Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist es in Tübingen zu einem gewaltsamen Vorfall gekommen. Zwei Wahlhelfer der AfD wurden in der Nacht zum Sonntag beim Aufhängen von Wahlplakaten von einer achtköpfigen Gruppe attackiert. Nach einem kurzen Streit bedrängten die Unbekannten die Männer und setzten Pfefferspray gegen sie ein.
Plakate entwendet und unter Auto versteckt
Die Täter entwendeten im Anschluss die AfD-Plakate und flohen unerkannt von der Szene. Später fand die Polizei die gestohlenen Wahlplakate in der Nähe des Tatorts unter einem geparkten Fahrzeug versteckt. Die beiden Wahlhelfer, 54 und 21 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen durch den Pfefferspray-Einsatz und wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.
Die Polizei Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun intensiv nach Zeugen, die Hinweise auf die Identität der Tätergruppe liefern können. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die aufgeheizte Stimmung im Wahlkampf, der am 8. März 2026 mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg seinen Höhepunkt finden wird.
Politisches Umfeld im Südwesten
Derzeit wird das Bundesland von einer Koalition aus Grünen und CDU regiert, angeführt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen, der bei der anstehenden Wahl nicht mehr antreten wird. Der Angriff auf die AfD-Wahlhelfer unterstreicht die politischen Spannungen in dieser entscheidenden Phase. Die Sicherheit von Wahlkampfakteuren und die Integrität des demokratischen Prozesses rücken damit erneut in den Fokus der öffentlichen Debatte.



