Frühlingswetter mit großen Temperaturunterschieden: Kühl im Nordosten, warm im Südwesten
Frühlingswetter: Kühl im Nordosten, warm im Südwesten

Frühlingswetter mit markanten Temperaturkontrasten in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach prognostiziert für die kommenden Tage überwiegend ruhiges und freundliches Frühlingswetter in weiten Teilen Deutschlands. Allerdings zeigen sich dabei erhebliche Temperaturunterschiede zwischen den Regionen. Während der Norden und Nordosten noch recht kühl bleibt, können im Westen und Südwesten bis zu 24 Grad Celsius erreicht werden.

Sturmtief Rapunzel beeinflusst noch den Nordosten

Am Ostermontag beschäftigt der Resteinfluss von Sturmtief Rapunzel weiterhin den Nordosten des Landes. „Von Schleswig-Holstein bis zur Lausitz ist es am heutigen Ostermontag nochmals sehr windig bis stürmisch, an der Ostsee treten zeitweise Sturmböen auf“, erklärt Meteorologin Sabine Krüger vom DWD. In den übrigen Landesteilen gestaltet sich das Wetter dagegen überwiegend freundlich und teils sonnig, mit Temperaturen bis zu 20 Grad.

Detaillierte Wettervorhersage für die Woche

Dienstag: Der Himmel zeigt sich im Nordosten zunächst bewölkt, während es in anderen Regionen viel Sonne gibt. Die Temperaturen erreichen 10 bis 14 Grad im Norden und Nordosten, sonst 15 bis 20 Grad, am Oberrhein sogar bis zu 23 Grad. Im Westen und Südwesten weht ein schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen, andernorts ein mäßiger Wind aus Nord.

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Mittwoch: Von Nordwesten ziehen Wolkenfelder auf, während es im Süden und Osten vielfach heiter oder sonnig bleibt. Die Höchstwerte liegen bei 13 bis 19 Grad, im Westen und Südwesten bei 20 bis 24 Grad. In Ostseenähe bleibt es deutlich kühler.

Donnerstag: Es wird eher wolkig, wobei es anfangs vor allem im Süden und Osten teils noch heiter oder sonnig sein kann. Im Tagesverlauf ziehen von Westen zunehmend Wolken auf, und es kann zu einzelnen Schauern oder Gewittern kommen, besonders über dem Bergland. Im Breisgau werden bis zu 23 Grad erreicht, während es an der Nord- und Ostsee nur um die 10 Grad bleibt.

Wichtiger Hinweis für Pflanzenliebhaber

Besonders in den kommenden Nächten muss häufig wieder mit leichtem Nachtfrost gerechnet werden, insbesondere im Nordosten und Osten auch mit teils mäßigem Frost in Bodennähe. „Das heißt auch, dass Pflanzenliebhaber eventuell bereits im Freien stehende oder ausgepflanzte Zöglinge nochmals schützen sollten“, betont Meteorologin Krüger. Dieser Schutz ist entscheidend, um empfindliche Pflanzen vor Frostschäden zu bewahren.

Insgesamt bleibt das Wetter in den nächsten Tagen zwar ruhig, doch die großen Temperaturunterschiede erfordern eine angepasste Vorbereitung, insbesondere für Gartenbesitzer und Landwirte.

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