Lawinenunglück in Tirol: Deutscher Tourengänger (44) und Senior (71) sterben
Lawinen in Tirol: Zwei Tote, darunter Deutscher (44)

Traurige Bilanz nach Lawinenabgängen in Tirol

In den österreichischen Alpen hat sich am Mittwoch eine Serie tragischer Lawinenunfälle ereignet, bei denen zwei Menschen ihr Leben verloren und mehrere weitere verletzt wurden. Unter den Todesopfern befindet sich ein 44-jähriger Deutscher, der bei einer Skitour in den Tuxer Alpen von Schneemassen erfasst wurde.

Tödlicher Unfall in den Tuxer Alpen

Der deutsche Tourengänger war gemeinsam mit einem Begleiter im Navistal unterwegs, mit dem Ziel, den 2857 Meter hohen Geier zu besteigen. Beim Abstieg nach erfolgter Umkehr wurden beide von einer Lawine erfasst. Während der Begleiter nur teilweise verschüttet wurde und sich selbst befreien konnte, wurde der 44-Jährige vollständig von den Schneemassen begraben. Trotz sofortiger Rettungsversuche durch seinen Kollegen verstarb der Deutsche noch an der Unfallstelle.

Weiteres Unglück in Fiss

Gegen 11 Uhr ereignete sich ein weiterer schwerwiegender Lawinenabgang in Fiss im Bezirk Landeck. Im Bereich der gesperrten Adlerroute auf der Nordseite wurden drei Wintersportler von den Schneemassen erfasst. Ein 71-jähriger Mann, der als einziger der Gruppe kein Lawinenverschütteten-Suchgerät bei sich trug, wurde tödlich verletzt. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

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Verletzte und Rettungseinsätze

Die beiden anderen betroffenen Sportler im Alter von 41 und 34 Jahren erlitten Verletzungen. Einer von ihnen musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden, während der andere zur medizinischen Abklärung zu einem örtlichen Arzt gebracht wurde. Die Bergrettung setzte ein Großaufgebot mit Unterstützung eines Helikopters ein, um in das schwer zugängliche Gelände vorzudringen.

Weitere Vorfälle in Österreich

Die Lawinenaktivität beschränkte sich nicht nur auf Tirol. Auch in Salzburg gingen am Mittwoch mehrere Lawinen ab. Im Großarltal wurde ein 70-jähriger Skitourengeher komplett verschüttet. Seine Begleiter konnten ihn bis zum Kopf freischaufeln, bevor 35 Einsatzkräfte ihn vollständig ausgruben. Ein Notarzt versorgte den Mann anschließend. In den meisten Fällen kam jedoch niemand zu Schaden.

Die aktuellen Lawinenwarnungen und die erhöhte Gefahrenlage in den Alpenregionen unterstreichen die Risiken des Wintersports abseits der gesicherten Pisten. Experten raten dringend zur entsprechenden Ausrüstung und zur Beachtung der aktuellen Warnstufen.

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