Brand im Engelbergtunnel an der A81: Zwei Verletzte und Großaufgebot im Einsatz
Am Nachmittag des 3. März 2026 kam es zu einem schweren Vorfall im Engelbergtunnel an der A81 westlich von Stuttgart. Laut Polizeiangaben fing der Anhänger eines Lastwagens in der Nähe von Leonberg Feuer, wobei die Ursache des Brandes noch unklar ist. Der Anhänger war mutmaßlich mit Elektrogeräten beladen, was die Situation zusätzlich verschärfte.
Zwei Personen leicht verletzt – Rettungskräfte im Großaufgebot
Bei dem Brand wurden zwei Menschen leicht verletzt. Eine Polizeisprecherin aus Ludwigsburg bestätigte, dass sich keine Personen mehr im Tunnel befanden. Der Brand wurde gegen 14.20 Uhr gemeldet, woraufhin Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei mit einem Großaufgebot anrückten. Die Löscharbeiten begannen umgehend, und inzwischen konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings dauern die Einsatzmaßnahmen weiter an, da die Tunnelröhren aktuell gelüftet werden, um die Rauchbelastung zu reduzieren.
Autobahn gesperrt und Verkehr umgeleitet
Die Autobahn A81 bleibt vorerst gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wird über die Anschlussstelle Feuerbach abgeleitet. Autofahrer werden dringend aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Dunkle Rauchschwaden waren zeitweilig von Weitem sichtbar, was die Dramatik des Vorfalls unterstrich.
Engelbergtunnel als verkehrsreicher Hotspot
Der Engelbergtunnel gilt nach Angaben des ADAC als der verkehrsreichste Autobahntunnel in Baden-Württemberg. Bereits im vergangenen Herbst hatte ein Brand in diesem Tunnel für ein massives Verkehrschaos gesorgt, was die aktuelle Situation besonders kritisch macht. Die Behörden arbeiten intensiv daran, die Sicherheit wiederherzustellen und den Verkehrsfluss so schnell wie möglich zu normalisieren.
Die Polizei Ludwigsburg hat über soziale Medien Updates verbreitet und betont, dass die Flammen nun unter Kontrolle sind, aber weiterhin Vorsicht geboten ist. Die genaue Schadenshöhe und die endgültige Ursache des Brandes werden derzeit noch untersucht.



