Münchens Eisbachwelle: Kurzes Comeback und schnelles Ende durch illegalen Einbau
Eisbachwelle: Kurzes Comeback und schnelles Ende

Münchens Eisbachwelle: Ein kurzes Comeback und ein schnelles Ende

Über 170 Tage lang war die berühmte Eisbachwelle am Haus der Kunst in München kaputt, doch am Donnerstag, dem 26. März 2026, kam es zu einer überraschenden Wendung. Plötzlich war die Welle wieder surfbar, was die Münchner Surf-Community in helle Aufregung versetzte. Ein Video der Gruppe rapid society auf Instagram zeigte eine grüne, stehende Welle, die Surfer sofort anzog. Dies geschah, obwohl gerade keine offiziellen wissenschaftlichen Versuche zur Wiederherstellung der seit Oktober ramponierten Welle stattfanden.

Natürliche Regeneration oder menschliches Eingreifen?

Zunächst deutete nichts auf einen illegalen Einbau hin, wie es in der Vergangenheit oft vorkam. Sogar Profis der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) und des Surf Club München rätselten über die Ursache. Einige hofften, dass sich die Welle natürlich regeneriert habe, möglicherweise durch Moosablagerungen oder Kies, der durch Hochwasser angespült wurde. Ein Surfer erklärte: "Es wäre absolut plausibel, dass diese Welle sich gerade natürlich aufbaut." Dies hätte bedeutet, dass die Stadt das Surfen wieder erlauben könnte, ohne Haftungsfragen klären zu müssen.

Die Enttäuschung: Ein illegaler Einbau

Leider war die Hoffnung nur von kurzer Dauer. Bei genauerer Untersuchung des Bachbetts wurde ein Gitter entdeckt, das auf einen nicht genehmigten Einbau hinwies. Ein Surfer teilte der AZ mit: "Leider doch keine natürliche Welle, es liegt ein Gitter im Wasser." Wer hinter diesem heimlichen Eingriff steckte, blieb unklar. Das Baureferat der Stadt München reagierte prompt und erklärte, dass der Einbau aus Sicherheitsgründen entfernt werden müsse. Surfen bleibt weiterhin verboten.

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Schnelle Reaktion der Stadt

Die Stadt ließ nicht lange auf sich warten. Bereits am Freitagvormittag waren Mitarbeiter des Baureferats damit beschäftigt, das Gitter aus dem Eisbach zu entfernen, wie Bilder in sozialen Medien zeigten. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Wiederherstellung der Eisbachwelle, die ein beliebter Hotspot für Flusssurfer ist. Die Diskussionen um Haftung und legale Lösungen gehen weiter, während die Surf-Community auf eine dauerhafte Rückkehr der Welle hofft.

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