Haseloffs Hochzeitsnacht: Plattenbau statt Romantik
Haseloffs Hochzeitsnacht: Plattenbau statt Romantik

Leipzig – Reiner Haseloff (72, CDU), der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, und seine Frau Gabriele Haseloff waren am Freitag, dem 24. April, Gäste in der MDR-Talkshow „Riverboat“. Gegenüber den Moderatoren Kim Fisher (57) und Wolfgang Lippert (74) zeigten sie sich äußerst redselig und gewährten tiefe Einblicke in ihr Privatleben.

Erst in diesem Jahr feierte das Paar seinen 50. Hochzeitstag. Eigentlich wollte Fisher Details zur Hochzeitsfeier vor einem halben Jahrhundert erfragen, doch das Gespräch schwenkte schnell auf das Thema Hochzeitsnacht um.

Denkwürdige Hochzeitsnacht von Reiner und Gabriele Haseloff

„Also nein! Das würde ich mich nie trauen, die Katholiken zu fragen“, empörte sich Fisher zunächst über den unerwarteten Themenwechsel. Doch Gabriele Haseloff blieb völlig entspannt. „Wir können total von unserer Hochzeitsnacht erzählen. So eine hat nämlich nicht jeder“, ließ sie lachend durchblicken.

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„Wir haben in Hoyerswerda geheiratet, in einer Plattenbauwohnung. Hotels gab es nicht für die Verwandtschaft“, begann Reiner Haseloff die Geschichte. „Wir haben die irgendwo verteilt in der Wohnung.“ Die Hochzeitsnacht hätten er und seine Frau gemeinsam mit den Schwiegereltern im Doppelbett der Schwiegereltern verbracht, erinnerte er sich, während seine Ehefrau vor Lachen kaum an sich halten konnte.

Geständnis im „Riverboat“: Haseloff und Ehefrau sind keine Romantiker

Nun wollte es auch Fisher genauer wissen. „Ihr habt schon nebeneinandergelegen, oder lag da noch jemand dazwischen?“, fragte sie wild gestikulierend. Die Haseloffs bejahten, dass sie nebeneinander gelegen hätten. „Also, wenn du das schaffst, dann schaffst du auch fünfzig Jahre“, stellte der ehemalige Ministerpräsident fest. „Hände über der Decke“, rief die Moderatorin unter Gelächter dazwischen.

So richtige Romantiker seien sie und ihr Mann ohnehin nicht, so Gabriele Haseloff. Auf die Nachfrage, ob es sie irritieren würde, wenn ihr Mann plötzlich Rosen streuen würde, antwortete sie nur: „Ich würde einen Lachkrampf kriegen. Mit Rosen, Blätter streuen und so, das sind wir nicht.“

Reiner Haseloff mag Rockmusik und Headbanging

Gesungen habe Haseloff aber einmal für sie – und zwar den Popsong „Hang On Sloopy“. „Das war toll, da habe ich wirklich Gänsehaut gehabt“, gestand die Ex-Ministerpräsidentengattin. Übrigens mögen beide Rockmusik sehr – und Headbanging, das kreisförmige Schütteln des Kopfes. „Machen Sie das dann auch, Herr Haseloff? Auch mit den Haaren?“, fragte Detlef D! Soost (55), ebenfalls Gast im „Riverboat“, ungläubig nach.

„Ja, natürlich“, entgegnete Haseloff. Früher seien seine Haare auch noch länger gewesen. Außerdem, so stellte er klar, werde oft ein völlig falsches Bild vermittelt, wie das Haseloff-Paar wirklich sei. Das nutzte Haseloff zugleich, um ein wenig Werbung zu machen: „Wir haben ja in Sachsen-Anhalt eine weibliche AC/DC-Coverband ‚Black Rosie‘, die treten auch in diesem Jahr noch mehrfach auf. Das sind fünf Frauen, die lassen die richtigen Leute im Regen stehen. Die machen so etwas los. Da wird jeder, der hier sitzt, AC/DC-Fan.“

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