Am Flughafen BER herrschte absoluter Ausnahmezustand – und das nicht wegen des Reiseverkehrs. Tausende Fans versammelten sich am Willy-Brandt-Platz, um ihren Helden Arda Saatçi (28) in Empfang zu nehmen. Der Extremsportler hat mit seiner „Cyborg Season 26“ Grenzen gesprengt. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden durch das Death Valley in den USA zu laufen, eines der extremsten Gebiete der Erde. Am Ende benötigte er 123 Stunden – doch die Begeisterung für das Projekt blieb ungebrochen. Der Mega-Lauf wurde in den sozialen Netzwerken durchgehend gestreamt und erreichte zeitweise über zwei Millionen gleichzeitige Zuschauer. Nun ist Arda wieder in Berlin gelandet. Worauf er jetzt richtig Lust hat? „Ich habe Bock auf einen Berliner Döner. Ich glaube, ich gehe mir jetzt einen holen“, erzählte der selbsternannte „Cyborg“ kurz nach seiner Ankunft den Pressevertretern vor Ort. Wo genau er den Kebab kaufen wird, wisse er noch nicht.
Ardas Lieblingsdöner: Yaprak Döner vom Bursa Uludağ Kebapçısı
Auf YouTube hat Arda seinen Fans bereits regelmäßig seinen Lieblingsdöner präsentiert. Dabei handelt es sich um einen Yaprak Döner im Berliner Kebab-Restaurant Bursa Uludağ Kebapçısı. Ein Yaprak Döner besteht ausschließlich aus blattdünnen Fleischscheiben, die von Hand aufgeschichtet werden. Dieses kulinarische Highlight steht nun ganz oben auf seiner Liste.
Surreales Gefühl nach dem Mega-Lauf
Ardas Ankunft hatte sein Management zuvor via Instagram angekündigt, was zu einem gewaltigen Besucheransturm führte. Der Empfang des „Cyborgs“ glich dem eines Hollywood-Stars: Tausende Fans warteten sehnsüchtig, riefen seinen Namen und brachen in völlige Euphorie aus, als der Extremsportler den Willy-Brandt-Platz vor Terminal 1 betrat. Arda zeigte sich von dem Rummel um seine Person berührt und sagte zum Publikum: „Das fühlt sich alles so surreal an.“ Der Andrang der Fans war riesig, doch die Security-Mitarbeiter behielten die Situation jederzeit im Griff.
Jetzt heißt es für den Internet-Star: Zurück zum Alltag in Berlin. Zwischen der Hauptstadt und Los Angeles liegt ein Zeitunterschied von neun Stunden. Strategien zur Bewältigung des Jetlags hat Arda nicht, wie er bei seiner Ankunft verriet. Nach seinem Mega-Lauf verlor der „Cyborg“ vier Kilogramm Körpergewicht. Höchste Zeit also für einen Berliner Döner, um die Energiereserven wieder aufzufüllen.



