Eine Wanderung ohne den geliebten Vierbeiner – für viele Hundehalter unvorstellbar. Doch während Tagestouren oft problemlos möglich sind, wird es bei der Übernachtung auf einer Berghütte schwierig. Nicht alle Hütten erlauben Hunde. Wir zeigen, wo im Bereich München und Oberland Hunde willkommen sind.
Hütten mit Hund: Worauf achten?
Bevor Sie mit Ihrem Hund eine Hütte ansteuern, sollten Sie einige Dinge beachten. Viele Hütten verlangen eine Voranmeldung für Hunde, manche erheben einen Aufpreis. Auch die Leinenpflicht ist oft vorgeschrieben. Zudem sollten Hunde gut erzogen und verträglich mit anderen Gästen sein.
Schliersee: Hunde erlaubt auf der Rotwandhütte
Die Rotwandhütte am Schliersee ist eine beliebte Adresse für Wanderer mit Hund. Hier sind Vierbeiner willkommen, müssen aber an der Leine geführt werden. Die Hütte liegt auf 1.537 Metern und bietet eine atemberaubende Aussicht.
Wettersteingebirge: Hunde auf der Meilerhütte
Auch die Meilerhütte im Wettersteingebirge erlaubt Hunde. Die Hütte liegt auf 2.366 Metern und ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung. Hunde sollten jedoch trittsicher sein, da der Weg steil ist.
Weitere Hütten mit Hund
- Bräustüberl am Tegernsee: Hunde im Außenbereich erlaubt.
- Gipfelhaus auf der Zugspitze: Hunde nicht erlaubt.
- Hochalm am Spitzingsee: Hunde willkommen, Leinenpflicht.
Generell gilt: Informieren Sie sich vorab auf der Website der Hütte oder rufen Sie an. Manche Hütten haben spezielle Hundezimmer oder -bereiche. Und vergessen Sie nicht, ausreichend Wasser und Futter für Ihren Vierbeiner mitzunehmen.
Tipps für die Übernachtung mit Hund
- Buchen Sie rechtzeitig, da die Plätze begrenzt sind.
- Bringen Sie eine Decke für den Hund mit.
- Achten Sie auf Hygiene und sammeln Sie Hundekot ein.
- Respektieren Sie andere Gäste, die möglicherweise Angst vor Hunden haben.
Mit der richtigen Vorbereitung steht einem erholsamen Wanderurlaub mit Ihrem Hund nichts im Wege. Genießen Sie die gemeinsame Zeit in den Bergen!



