Tödlicher Arbeitsunfall auf Hopfenfeld in Bayern
Auf einem Hopfenfeld in der Hallertau hat sich ein tragischer Arbeitsunfall ereignet, bei dem ein 65-jähriger Hopfenbauer ums Leben kam. Der Mann war während seiner Arbeit auf dem Feld bei Attenhofen im Landkreis Kelheim in eine spezielle Maschine zum Wickeln von Drähten geraten, die am Heck eines Traktors angebracht war.
Allein auf dem Feld
Laut Polizeiangaben befand sich der 65-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls allein auf dem Hopfenfeld. Warum der erfahrene Landwirt in die Wickelmaschine geriet, konnte zunächst nicht geklärt werden. Die Umstände des tragischen Vorfalls geben den Ermittlern noch Rätsel auf.
Entdeckt wurde der tödlich verletzte Mann von seinen eigenen Angehörigen, die anschließend umgehend den Notruf absetzten. Trotz sofortiger Alarmierung der Rettungskräfte konnte dem Hopfenbauer nicht mehr geholfen werden.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Parallel dazu ist auch die zuständige Berufsgenossenschaft in die Untersuchungen involviert, die typischerweise bei Arbeitsunfällen in der Landwirtschaft hinzugezogen wird.
Die Polizei teilte mit, dass es nach aktuellem Ermittlungsstand keine Hinweise darauf gebe, dass andere Personen an dem tragischen Vorfall beteiligt gewesen sein könnten. Der Unfall scheint sich unter Ausschluss weiterer Zeugen ereignet zu haben.
Trauer in der Hopfenregion
Die Nachricht von dem tödlichen Arbeitsunfall hat die landwirtschaftliche Gemeinschaft in der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, tief getroffen. Gerade in der arbeitsintensiven Zeit der Hopfenernte und -pflege sind solche Unfälle besonders tragisch.
Die Wickelmaschinen, wie sie bei dem Unfall involviert war, werden in der Hopfenlandwirtschaft standardmäßig eingesetzt, um die Rankhilfen für die Hopfenpflanzen vorzubereiten. Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Bedienung solcher landwirtschaftlicher Geräte werden nun im Zuge der Ermittlungen besonders intensiv überprüft.



