Mutmaßlicher Mörder von Jermaine (14) war abgelehnter Asylbewerber
Täter von Memmingen war abgelehnter Asylbewerber

Memmingen (Bayern) – Der 37-jährige Mann, der im Verdacht steht, den 14-jährigen Jermaine B. in Memmingen getötet zu haben, war ein abgelehnter Asylbewerber. Aufgrund ungeklärter Identität wurde er geduldet. Dies gab ein Sprecher der Regierung von Schwaben bekannt. Der Tatverdächtige, der später von der Polizei erschossen wurde, stammte laut Staatsanwaltschaft aus dem von Israel besetzten Westjordanland, seine Nationalität war jedoch unklar.

Vorstrafen des Täters

Der 37-Jährige war bereits zweimal rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden. Im Jahr 2021 wegen Sachbeschädigung und in diesem Jahr wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass. Bei ungeklärter Nationalität ist eine Abschiebung abgelehnter Asylbewerber kaum möglich. Warum der Mann keinen Pass besaß, ist bislang nicht bekannt.

Der Fall Jermaine B.

Jermaine galt seit Samstagabend als vermisst. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot, darunter einem Hubschrauber, nach dem Schüler. In der Nacht zu Montag fanden Beamte die Leiche in einem verlassenen Haus. Nach Informationen von BILD starb der Junge durch Gewalteinwirkung gegen den Hals. Ob ein Messer verwendet wurde, ist noch unklar.

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Polizeieinsatz und Tod des Verdächtigen

Bei der Fahndung am Montagabend stellten Polizisten den Verdächtigen. Er soll die Beamten mit einem Messer bedroht haben, woraufhin sie ihn niederschossen. Der Mann erlag seinen Verletzungen. Die Polizei sicherte ein Messer am Tatort.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und der Identität des Täters dauern an.

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