Zugkollision im Bayreuther Hauptbahnhof: Acht Verletzte nach Unfall zweier Regionalzüge
Zugkollision in Bayreuth: Acht Verletzte, Bahnhof gesperrt

Schwerer Unfall im Bayreuther Hauptbahnhof: Zwei Regionalzüge kollidieren

Im Hauptbahnhof von Bayreuth hat sich am 12. März 2026 ein schwerer Unfall ereignet, bei dem zwei Regionalzüge zusammengestoßen sind. Laut Angaben der Bundespolizei wurden dabei acht Menschen verletzt, darunter eine Person mit schweren Verletzungen, die umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Bahnhof wurde nach dem Vorfall vollständig gesperrt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr führte.

Massiver Einsatz von Rettungskräften und Ersatzverkehr

An der Unglücksstelle waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter Bundes- und Landespolizei, medizinisches Personal, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk. Die Helfer begutachteten alle Fahrgäste und Lokführer vor Ort. Neben dem Schwerverletzten gab es vier Personen mit mittelschweren und drei mit leichten Verletzungen, während die übrigen Insassen unverletzt blieben. Geschätzt warteten kurz nach dem Unfall etwa 100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt. Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn reagierten schnell und ließen Ersatzbusse fahren, um die Reisenden zu versorgen.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen an

Nach ersten Informationen kollidierten zwei Züge des Unternehmens Agilis. Ein Zug mit Lokführer und 13 Fahrgästen wollte in den Bahnhof einfahren, während der zweite Zug ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs war. Die Polizei untersucht nun, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden Kollegen möglicherweise übersehen haben könnte. Ein Sprecher von Agilis in Regensburg erklärte, dass das Unternehmen zur Aufklärung des Vorfalls beitragen werde. Agilis betreibt etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs, vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken.

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Die Deutsche Bahn meldete auf der Plattform X massive Beeinträchtigungen und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Eine Sprecherin betonte, dass die DB die laufenden Ermittlungen der Behörden zur Unfallursache vollumfänglich unterstützt. Die Ermittlungen begannen direkt an der Unglücksstelle, um die genauen Umstände des Zusammenstoßes zu klären. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen im Bahnverkehr und die Notwendigkeit einer gründlichen Untersuchung, um ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern.

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