Berlin erwartet Demonstrationen zum Besuch von Schah-Sohn Reza Pahlavi
Berlin: Demo zu Pahlavi-Besuch - Reichstag bis Brandenburger Tor

Berlin erwartet zahlreiche Demonstrationen zum Besuch von Schah-Sohn Reza Pahlavi

Zum geplanten Besuch des iranischen Oppositionspolitikers und Schah-Sohns Reza Pahlavi in Berlin sind am Mittwoch zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Die Polizei bereitet sich intensiv auf die Begleitung der Kundgebungen vor, wie es aus offiziellen Kreisen heißt. Konkrete Zahlen zu den eingesetzten Einsatzkräften wurden zunächst noch nicht bekannt gegeben.

Historischer Hintergrund und aktuelle Pläne

Der iranische Schah wurde in der Revolution von 1979 gestürzt, sein Sohn Reza Pahlavi will nach Angaben von Oppositionskreisen in Berlin Bundestagsabgeordnete treffen. Geplant ist am Mittwochvormittag zudem eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz am Spreeufer, die um 10.00 Uhr beginnen soll. Ob Pahlavi auch bei einer der Demonstrationen persönlich sprechen wird, war zunächst nicht bekannt.

Demonstrationen im Regierungsviertel und am Brandenburger Tor

Im Regierungsviertel am Reichstagsgebäude beginnen bereits am Morgen Demonstrationen, die sich gegen die islamische Diktatur im Iran richten. Unter Titeln wie „Freiheit für Iran“ und „Unterstützung Prinz Reza Pahlavi von EU und Deutschland“ sind Veranstaltungen angemeldet. Bei einer Kundgebung ab 9.00 Uhr werden etwa 1.000 Demonstranten erwartet.

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Um 14.00 Uhr wollen Gegner von Pahlavi und Unterstützer der iranischen Diktatur unter dem Motto „Hände weg von Iran! Gegen US-Deutschen Regime Change“ am Brandenburger Tor demonstrieren, hier sind 150 Teilnehmer angemeldet. Schließlich soll es am Nachmittag um 15.00 Uhr noch eine Demonstration unter dem Motto „Ende der Mullah-Diktatur“ am Reichstag mit etwa 400 Teilnehmern geben.

Polizeiliche Vorbereitungen und Sicherheitsmaßnahmen

Die Polizei wird die Kundgebungen wie üblich begleiten und hat entsprechende Vorbereitungen getroffen. Die genaue Anzahl der Einsatzkräfte bleibt vorerst unklar, doch es wird mit einem umfangreichen Aufgebot gerechnet, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Die Demonstrationen erstrecken sich vom Reichstag bis zum Brandenburger Tor und spiegeln die kontroverse Debatte um die iranische Politik wider.

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