Berlin: Iran-Demo mit 1.600 Teilnehmern - deutlich weniger als erwartet
Berlin: Iran-Demo mit 1.600 Teilnehmern

Berlin: Iran-Demonstration mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet

In Berlin-Mitte haben am frühen Abend rund 1.600 Menschen an einer Demonstration für "Freiheit für Iran" teilgenommen. Die Polizei bestätigte diese Zahl, die deutlich unter den ursprünglich angemeldeten 3.000 Teilnehmern liegt. Trotz der jüngsten Eskalation im Nahen Osten blieb die Versammlung bislang friedlich und störungsfrei.

Polizei mit großem Aufgebot vor Ort

Die Berliner Polizei war mit einem erheblichen Aufgebot von rund 450 Beamten im Einsatz, um die Demonstration zu begleiten. Eine Polizeisprecherin betonte, dass die Lage angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten genau beobachtet werde. Es bestehe ein enger Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden.

Die Kundgebung startete am Potsdamer Platz und sollte am Brandenburger Tor enden. Obwohl die Polizei am Vormittag aufgrund der jüngsten Ereignisse von einer höheren Teilnehmerzahl ausgegangen war, blieb der Zulauf begrenzt. Die Sprecherin wies jedoch darauf hin, dass die Versammlung noch lief und weiterer Zustrom möglich sei.

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Hintergrund: Eskalation im Nahen Osten

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund einer jüngsten Eskalation im Nahen Osten statt. Israel und die USA hatten am frühen Morgen koordinierte Raketenangriffe gegen Ziele im Iran gestartet. Teheran griff im Gegenzug mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion an. Diese Entwicklungen beeinflussten die Erwartungen an die Teilnehmerzahl der Berliner Kundgebung.

Weitere Versammlungen in der Hauptstadt

Neben der Hauptdemonstration gab es in Berlin weitere Versammlungen zur Lage im Iran:

  • Am Neptunbrunnen in der Nähe des Roten Rathauses nahmen nach Polizeiangaben bis zu 160 Menschen teil.
  • An der iranischen Botschaft in Dahlem versammelten sich etwa 30 Personen. Dort versuchte ein Mann, der kein Teilnehmer der Versammlung war, mit einer Flagge über den Zaun der Botschaft zu klettern. Polizeikräfte konnten ihn jedoch daran hindern.

Die Polizei betonte, dass alle Versammlungen bislang friedlich verliefen und keine größeren Zwischenfälle gemeldet wurden. Die Sicherheitskräfte bleiben weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft, um mögliche Störungen zu verhindern.

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