Peinlicher Schilder-Fehler in Berlin-Charlottenburg behoben
Ein peinlicher Patzer an prominenter Stelle in der deutschen Hauptstadt ist nun korrigiert worden. An der Kreuzung zur Bismarckstraße in Berlin-Charlottenburg waren mehrere Straßenschilder mit einer falschen Schreibweise montiert worden. Statt der korrekten Bezeichnung „Leibnizstraße“ war dort plötzlich eine „Leibnitzstraße“ zu lesen – mit einem zusätzlichen „t“, das dort nicht hingehört.
Produktionsfehler als Ursache
Die beauftragte Firma Infrasignal, die in Berlin unter anderem für Ampeln zuständig ist, teilte mit, dass es sich um einen Produktionsfehler handelte. „Es handelte sich um einen Produktionsfehler, der vom Nachunternehmen leider nicht bemerkt wurde“, erklärte das Unternehmen. Inzwischen wurden drei neue, korrekt beschriftete Straßenschilder montiert, um den Fehler zu beheben.
Die Straße, die am bekannten Kurfürstendamm endet, trägt ihren Namen bereits seit dem Jahr 1869. Sie ist benannt nach dem berühmten Philosophen, Mathematiker, Juristen und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der von 1646 bis 1716 lebte. Die korrekte Schreibweise seines Namens ohne zusätzliches „t“ ist daher von historischer und kultureller Bedeutung.
Schnelle Reaktion der Behörden
Nachdem der Fehler entdeckt worden war, reagierten die zuständigen Stellen umgehend. Die falsch beschrifteten Schilder wurden ausgetauscht, um Verwirrung bei Anwohnern und Besuchern zu vermeiden. Solche Patzer an öffentlichen Beschilderungen kommen zwar selten vor, können aber insbesondere bei prominenten Straßennamen für Aufsehen sorgen.
Die Leibnizstraße in Charlottenburg ist eine wichtige Verkehrsader und verbindet mehrere bedeutende Straßen der Stadt. Die korrekte Beschilderung ist daher nicht nur eine Frage der historischen Genauigkeit, sondern auch der klaren Orientierung im städtischen Raum.



