Eine Familie mit drei Kindern ist in Berlin gezwungen, in einem einzigen Zimmer zu schlafen, während ihre Mietwohnung buchstäblich auseinanderfällt. Risse in den Wänden, Löcher in der Decke und herabfallender Putz machen das Leben der Familie Hollstein zur täglichen Gefahr. Trotz wiederholter Reparaturzusagen des Vermieters dringt weiterhin Wasser in die Wohnung ein, sodass mehrere Zimmer unbewohnbar sind. Die Familie hat Angst um ihre Sicherheit und findet keine Lösung.
Behörden und Vermieter wiegeln ab
Obwohl die Missstände offensichtlich sind, reagieren die zuständigen Behörden und der Vermieter nur verhalten. Die Familie fühlt sich alleingelassen und sieht keine Perspektive auf Besserung. Der Vermieter blockiert jegliche Hilfe und verweist auf laufende, aber nicht umgesetzte Reparaturarbeiten.
Haus als Investment angeboten
Besonders bitter: Während die Familie in einer Bruchbude haust, wird das Haus für rund zwei Millionen Euro als „nachhaltiges Investment mit Perspektive“ zum Verkauf angeboten. Dies zeigt die Diskrepanz zwischen den realen Lebensumständen der Mieter und den finanziellen Interessen der Eigentümer.
Die Familie Hollstein hofft nun auf öffentlichen Druck und Unterstützung von Politik und Medien, um endlich eine sichere und menschenwürdige Unterkunft zu erhalten. Die Geschichte wirft ein Schlaglicht auf die Wohnungsnot und die Machtlosigkeit von Mietern in Berlin.



