Tödlicher Hochhausbrand in Berlin-Lichtenberg: Kind stirbt, 20 Wohnungen unbewohnbar
Hochhausbrand Berlin: Kind tot, 20 Wohnungen unbewohnbar

Tödlicher Hochhausbrand in Berlin-Lichtenberg: Ein Kind stirbt, 20 Wohnungen unbewohnbar

Ein verheerender Brand in einem mehrgeschossigen Wohnhaus im Berliner Bezirk Lichtenberg hat am Mittwochabend zu einer Tragödie geführt. Ein Kind kam bei dem Feuer ums Leben, während der Zustand eines weiteren Kindes und einer Frau, die beide reanimiert werden mussten, zunächst unklar blieb. Die drei Personen wurden bewusstlos im Hausflur nahe der Brandwohnung aufgefunden, wie die Feuerwehr mitteilte.

Massive Schäden und Notunterkunft für Bewohner

Die Folgen des Brandes sind schwerwiegend: 20 Wohnungen in dem Hochhaus sind vorübergehend unbewohnbar. In einigen fehlt es an Strom und Wasser, andere sind so stark verraucht, dass ein Aufenthalt unmöglich ist. Ein Feuerwehrsprecher betonte, dass viele Überlebende nun anderweitig unterkommen müssen. Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf findet, kann vorübergehend in einer nahegelegenen Turnhalle übernachten. Der Bezirk Lichtenberg arbeitet daran, für die anschließende Zeit Wohnungen oder Hotelzimmer zu organisieren.

Rettungsaktion unter schwierigen Bedingungen

Das Feuer breitete sich rasch aus und zwang die Bewohner zu schnellem Handeln. Der Mieter der Brandwohnung konnte sich nach ersten Erkenntnissen selbst in Sicherheit bringen. Viele andere Bewohner gelangten eigenständig ins Freie, während etliche den Notruf wählten oder sich an den Fenstern bemerkbar machten. Feuerwehrtrupps brachten diese Personen über das Treppenhaus nach draußen. Insgesamt sammelten sich vor dem Gebäude etwa 70 Bewohner, wie der Feuerwehrsprecher berichtete.

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Unklare Ursache und umfangreiche Prüfungen

Die genaue Zahl der Verletzten und die Ursache des Brandes waren in der Nacht noch unklar. Das Hochhaus verfügt schätzungsweise über mehr als 150 Wohnungen, von denen die Einsatzkräfte etwa 60 überprüften. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Umstände der Katastrophe aufzuklären und künftige Vorfälle zu verhindern.

Der Schock sitzt in der Nachbarschaft und bei den Betroffenen tief. Die Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, die unmittelbaren Nöte zu lindern und langfristige Lösungen für die obdachlos gewordenen Familien zu finden.

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