Tragischer Hochhausbrand in Berlin: Kind stirbt, zahlreiche Verletzte und 70 Bewohner evakuiert
Hochhausbrand Berlin: Kind tot, viele Verletzte bei Großbrand

Tragischer Hochhausbrand in Berlin: Kind stirbt, zahlreiche Verletzte und 70 Bewohner evakuiert

Bei einem verheerenden Brand in einem Hochhaus im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde ist am Mittwochabend ein Kind ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen, ein weiteres Kind und eine Frau, wurden schwer verletzt und mussten unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Zustand bleibt laut Feuerwehrangaben unklar. Die drei Bewusstlosen wurden im Hausflur auf der Etage der Brandwohnung entdeckt, wo das Feuer in einem 20-geschossigen Gebäude im Bezirk Lichtenberg ausgebrochen war.

Großeinsatz der Feuerwehr mit 170 Kräften

Die Feuerwehr war mit einem massiven Aufgebot von rund 170 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch eine Spezialeinheit für den Massenanfall von Verletzten. Als die Rettungskräfte eintrafen, brannte die betroffene Wohnung bereits vollständig, und Flammen schlugen aus den Fenstern. Der Rauch hatte sich rasch im gesamten Gebäude ausgebreitet, was die Evakuierung erschwerte. Insgesamt wurden etwa 60 Wohnungen überprüft, um alle Bewohner in Sicherheit zu bringen.

Rasante Ausbreitung und Evakuierung von 70 Personen

Das Feuer breitete sich besonders schnell aus, da die Brandwohnung mit zahlreichen Gegenständen vollgestellt war. Während sich der Bewohner dieser Wohnung selbst retten konnte, waren viele andere auf Hilfe angewiesen. Einige wählten den Notruf, andere machten sich an den Fenstern bemerkbar. Feuerwehrtrupps brachten sie durch das Treppenhaus ins Freie, wo sich schließlich 70 Bewohner sammelten. Die Polizei ermittelt derzeit zur genauen Ursache des Brands, eine Einsturzgefahr bestand jedoch nicht.

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20 Wohnungen vorerst unbewohnbar – Bezirk organisiert Unterkünfte

Infolge des Brands sind 20 Wohnungen in dem Komplex mit schätzungsweise mehr als 150 Einheiten vorläufig nicht bewohnbar. In einigen fehlt es an Strom und Wasser, andere sind so stark verraucht, dass ein Aufenthalt unmöglich ist. Viele Bewohner mussten kurzfristig anderweitig unterkommen: Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten bleiben konnte, fand vorübergehend in einer nahegelegenen Turnhalle Unterschlupf. Der Bezirk Lichtenberg bemüht sich nun, für die kommende Zeit alternative Wohnungen oder Hotelzimmer zu organisieren, um die Betroffenen angemessen unterzubringen.

Die genaue Zahl der Verletzten war auch in der Nacht noch unklar, doch die Feuerwehr geht von einer Vielzahl aus. Neben der Frau und dem Kind wurde eine weitere Person schwer verletzt. Dieser tragische Vorfall unterstreicht die Gefahren von Bränden in Hochhäusern und die Bedeutung schneller Rettungsmaßnahmen.

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