Rostock: Nach Explosion im Sonnenblumenhaus schreitet die Sanierung voran
Rostock: Sanierung nach Explosion im Sonnenblumenhaus

Rostock: Nach Explosion im Sonnenblumenhaus schreitet die Sanierung voran

Knapp sechs Wochen nach der verheerenden Explosion im Rostocker Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen, bei der eine Frau in einer Wohnung im siebten Stock tot aufgefunden wurde, sind die ersten sichtbaren Fortschritte zu erkennen. Das Feuer und die intensiven Löscharbeiten hatten erhebliche Schäden verursacht, die zehn Wohnungen unbewohnbar machten und einige Mieter vorübergehend ohne Wasser, Strom und Heizung ließen. Nun rückt die umfassende Sanierung des betroffenen Wohnblocks in der Mecklenburger Allee 15 in greifbare Nähe.

Gerüst steht und Schadensaufnahme abgeschlossen

Die Fassade des Hochhauses ist mittlerweile vollständig eingerüstet, ein deutliches Zeichen für den Beginn der Arbeiten. Das Rostocker Wohnungsunternehmen Wiro, Eigentümer des Gebäudes, hat auf seiner Homepage mitgeteilt, dass wichtige Untersuchungen und die Schadensaufnahme in den Wohnungen abgeschlossen seien. „Auf Grundlage der Ergebnisse werden derzeit die notwendigen Sanierungsmaßnahmen vorbereitet“, erklärt Dagmar Horning von der Wiro den aktuellen Stand. In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Experten vor Ort:

  • Sachverständige und Kriminalpolizei zur Ursachenermittlung
  • Chemiker, Elektriker und Statiker für technische Analysen
  • Tischler, Metallbauer und Reinigungsfirmen für erste Instandsetzungen
  • Versicherer zur Schadensregulierung

Trocknungsprozess läuft und Mieter warten auf Rückkehr

Parallel laufen weiterhin die Trocknungsarbeiten in den Bereichen, die durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden. Besonders betroffen sind die Wohnungen über und unter der Brandwohnung. Lediglich die Mieter der Stockwerke neun bis elf konnten in ihren Wohnungen bleiben. Für alle anderen hatte die Wiro direkt nach dem Vorfall nach Ausweichquartieren gesucht, um eine Unterbringung zu gewährleisten. Die Elektroarbeiten in den Geschossen zwei bis vier stehen kurz vor dem Abschluss, sodass diese Bereiche bald wieder eingeschränkt genutzt werden können.

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Langfristige Sanierung für schwer betroffene Etagen

Die Wohnungen im fünften und sechsten Geschoss bleiben vorerst unbewohnbar, ebenso wie die Räume in der siebten und achten Etage. Diese müssen laut Wiro langfristig saniert werden, was auf umfangreiche Schäden hindeutet. Die Explosion am Anfang Februar hatte nicht nur tragische persönliche Folgen, sondern auch massive strukturelle Beeinträchtigungen zur Folge, die nun Schritt für Schritt behoben werden müssen. Die Sanierungsvorbereitungen markieren einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Wiederherstellung des Wohnkomforts für die betroffenen Bewohner.

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