Berlin: Zweiter Kehrmaschinen-Einbruch binnen drei Tagen – Gehweg gibt nach
Innerhalb von nur drei Tagen hat es in Berlin zwei spektakuläre Unfälle mit Kehrmaschinen gegeben. Am Donnerstagvormittag brach in der Almstadtstraße im Bezirk Mitte der Boden unter einem Reinigungsfahrzeug ein. Der Vorfall ereignete sich um 10.34 Uhr, wie die Feuerwehr mitteilte.
Feuerwehr im Großeinsatz
Die Berliner Feuerwehr war mit 14 Einsatzkräften vor Ort. Der Bereich um die Einbruchstelle wurde umgehend abgesperrt und der technische Dienst sicherte das Fahrzeug. Anschließend holten die Einsatzkräfte die Kehrmaschine kontrolliert aus der entstandenen Grube. Der Einsatz dauerte rund 90 Minuten.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Berliner Wasserbetriebe und Energieversorger hinzugezogen, um mögliche Schäden an Leitungen zu prüfen. Der Gehwegbereich bleibt bis zum Abschluss aller Kontrollen sowie der erforderlichen Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gesperrt, teilte ein Sprecher mit.
Bereits zweiter Vorfall dieser Art
Bereits am Dienstag war es in Berlin-Steglitz zu einem ähnlichen Unfall gekommen. Vor dem Einkaufszentrum Das Schloss sackte ein BSR-Fahrzeug, das mit der Beseitigung von Splitt beschäftigt war, im Boden ab. Das entstandene Loch soll laut Polizei zwei Meter tief gewesen sein.
Da sich unter der Einbruchstelle ein U-Bahn-Tunnel befindet, wurde die Linie U9 zwischen Bundesplatz und Rathaus Steglitz für anderthalb Stunden gesperrt. Die beiden Vorfälle innerhalb so kurzer Zeit werfen Fragen zur Stabilität der Berliner Gehwege auf.
Die Feuerwehr betonte, dass bei beiden Einsätzen niemand zu Schaden kam. Die genauen Ursachen für die Gehwegeinbrüche werden derzeit untersucht. Die Berliner Behörden prüfen nun, ob es sich um Einzelfälle handelt oder ob weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig sind.



