Die Volkssolidarität Uecker-Randow möchte über ihre Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS) Vorpommern-Greifswald eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Adipositas im Raum Ueckermünde ins Leben rufen. Dafür werden derzeit Interessierte gesucht, die sich einen Austausch mit anderen Betroffenen wünschen.
Adipositas als chronische Erkrankung
Adipositas, umgangssprachlich auch Fettleibigkeit genannt, wird in der Gesellschaft häufig unterschätzt und noch immer zu selten als ernst zu nehmende Erkrankung wahrgenommen. Dabei handelt es sich um eine chronische Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung, die durch eine übermäßige Vermehrung des Körperfettanteils gekennzeichnet ist. Für viele Betroffene bedeutet die Erkrankung eine dauerhafte Herausforderung – sowohl körperlich als auch emotional und im Alltag, wie Susanne Jürgens von der Volkssolidarität Uecker-Randow mitteilt.
Selbsthilfegruppe als geschützter Rahmen
Die geplante Selbsthilfegruppe soll einen geschützten Rahmen bieten, in dem Erfahrungen geteilt, gegenseitige Unterstützung erlebt und neue Perspektiven entwickelt werden können. „Der Kontakt zu Menschen in ähnlichen Lebenssituationen kann helfen, die Motivation zu stärken, Rückhalt zu finden und den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern“, erläutert Jürgens. Zu den möglichen Inhalten der Gruppe zählen der Austausch von Erfahrungen und Strategien im Alltag, gegenseitige Motivation und Unterstützung, offene Gespräche in einem vertraulichen Rahmen sowie gemeinsame Aktivitäten zur Stärkung des sozialen Miteinanders.
Erstes Treffen nach ausreichend Anmeldungen
Ein erstes Treffen soll organisiert werden, sobald sich genügend Interessierte gemeldet haben. Dieses Treffen dient dem Kennenlernen und der gemeinsamen Entscheidung, ob eine Selbsthilfegruppe als passender Rahmen empfunden wird. „Oft hilft schon das Gefühl, verstanden zu werden und offen sprechen zu können. Genau dafür möchten wir mit dieser Gruppe einen geschützten Rahmen schaffen“, betont Elke Landgraf von der KISS Vorpommern-Greifswald.
Interessierte können sich telefonisch unter 0151 11576891 oder 0151 22181146 melden. Die Volkssolidarität hofft auf rege Beteiligung, um das Angebot schnellstmöglich realisieren zu können.



