BER startet Sommerflugplan mit neuen Langstreckenverbindungen nach Kanada und USA
BER: Neue Langstrecken nach Kanada und USA im Sommer

Sommerflugplan am BER bringt neue transatlantische Verbindungen

Der Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) startet mit einem erweiterten Sommerflugplan in die warme Jahreszeit. Ab Ende März stehen den Passagieren zusätzliche Langstreckenverbindungen insbesondere nach Nordamerika zur Verfügung, wie die Flughafenbetreiber mitteilten. Diese Erweiterung soll die internationale Anbindung der Hauptstadtregion deutlich verbessern.

Neue Direktverbindungen nach Kanada

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuen Kanadastrecken. Die Fluggesellschaft Air Canada bietet zwischen Juli und Oktober eine neue Nonstop-Verbindung von Schönefeld nach Montréal an. Zusätzlich wird dreimal pro Woche der Flughafen Québec angeflogen. Damit reagiert der BER auf die steigende Nachfrage nach transatlantischen Reisezielen.

Bereits ab dem 3. Mai startet Air Transat mit ihren Flügen nach Toronto. Diese Verbindung wird wie im Vorjahr dreimal wöchentlich bedient und ergänzt das nordamerikanische Angebot des Hauptstadtflughafens. Die neuen Routen stärken die Position des BER als wichtiges Drehkreuz für interkontinentale Verbindungen.

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USA-Verbindungen werden ausgebaut

Neben den Kanadastrecken wird auch das Angebot in die Vereinigten Staaten erweitert. Die US-Metropole New York ist über den Sommer direkt vom BER aus erreichbar. Delta Air Lines startet ihre Verbindung bereits ab dem 29. März, während United Airlines ab dem 1. Mai folgt. Diese zusätzlichen Kapazitäten sollen die hohe Nachfrage nach Transatlantikflügen bedienen.

Umfangreiches Gesamtangebot mit 155 Zielen

Der Sommerflugplan gilt offiziell vom 29. März bis zum 24. Oktober, wobei neue Verbindungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten starten. Insgesamt können Passagiere vom BER aus 155 Ziele in 55 Ländern weltweit erreichen. Traditionelle Favoriten wie Mallorca und Antalya bleiben ebenso im Programm wie die europäischen Metropolen Paris, Wien und Zürich.

Die Berliner Landesregierung setzt sich seit Jahren für den Ausbau von Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen ein. Dabei geht es insbesondere um zusätzliche Start- und Landerechte, die eine bessere internationale Anbindung ermöglichen sollen. Diese politische Unterstützung trägt nun Früchte mit dem erweiterten Sommerangebot.

Politische Diskussionen um weitere Expansion

Parallel zu den konkreten Flugplanerweiterungen laufen politische Gespräche über weitere Ausbaumöglichkeiten. Die Bundesregierung hat sich zuletzt offen für einen zusätzlichen Slot für die Fluggesellschaft Emirates gezeigt. Im Februar betonte die Regierung ihre Bemühungen, internationale Flugverbindungen von und nach Deutschland auszuweiten.

Allerdings steht eine endgültige Entscheidung in dieser Frage noch aus. Die Lufthansa hat sich gegen zusätzliche Kapazitäten für Emirates ausgesprochen. Zudem hat Emirates aufgrund des Irankonflikts zahlreiche Flüge über ihr Drehkreuz Dubai gestrichen, was die Diskussion zusätzlich verkompliziert.

Der erweiterte Sommerflugplan zeigt jedoch, dass der BER kontinuierlich an seiner internationalen Vernetzung arbeitet. Mit den neuen transatlantischen Verbindungen stärkt der Flughafen seine Position im globalen Luftverkehrsnetz und bietet Passagieren mehr direkte Reiseoptionen in wichtige nordamerikanische Metropolen.

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